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Nach Wirtepaar-Abschied: Wie es mit der "Pfänderdohle" weitergeht

Pfänderdohlen-Pächter Alexander mit einer Mitarbeiterin.
Pfänderdohlen-Pächter Alexander mit einer Mitarbeiterin. ©VOL.AT/Mayer
Mirjam Mayer (VOL.AT) mirjam.mayer@russmedia.com
Ein Wirrwarr um die Zukunft des beliebten Alpengasthauses "Pfänderdohle" sorgt für Aufsehen in den sozialen Medien. Der Pächter klärt auf, wie es am Pfänder weitergeht.

Darum geht's:

  • Der Wirtewechsel in der "Pfänderdohle" sorgt für Verwirrung in den sozialen Medien.
  • Der Pächter verrät, wie es im Lokal jetzt weitergeht.
  • Das Gasthaus lockt mit beliebter heimischer Küche auch Stammgäste an.

In sozialen Medien sorgt ein Beitrag der "Pfänderdohle" diese Woche für Verwirrung. Walter Mair und seine Partnerin Yvonne verabschiedeten sich nach "drei tollen Jahren" aus dem Alpengasthaus am Pfänder. Doch was heißt das für das Lokal? Einige nahmen nach dem Beitrag an, es stehe nun ganz ohne Pächter oder Wirt da. Pächter Alexander Trinker klärt auf.

Dieser Beitrag sorgte für Verwirrung bei Gästen. ©Screenshot
Alexander Trinker am Stammtisch. Er ist seit drei Jahren Pächter der "Pfänderdohle". ©VOL.AT/Mayer

"Es bleibt alles beim alten"

"Ich bin seit drei Jahren der Wirt hier oben und Walter ist einfach aus der GmbH ausgestiegen", erklärt Alexander Trinker. Daher auch die Verabschiedung in sozialen Medien. Alexander bleibt weiterhin Pächter der Pfänderdohle, wie er zu verstehen gibt: "Es bleibt alles beim Alten, es ändert sich gar nicht." Gäste dürfen sich beim Einkehren weiterhin auf Freundlichkeit, ein gutes Schnitzel und Apfelstrudel mit Vanillesauce freuen. Diese beiden Gerichte sind im Gasthaus besonders beliebt. Walter habe weiterhin das Seerestaurant beim FKK in Hard gepachtet, so Trinker.

©VOL.AT/Mayer
Die "Pfänderdohle" hat ein gemütliches, uriges Flair. ©VOL.AT/Mayer
Der Stammtisch am gemütlichen Kachelofen. ©VOL.AT/Mayer

Zukunftspläne und Stammgäste

"Da ich jetzt im Adler gekündigt habe, kann ich mich hier oben auf die Pfänderdohle konzentrieren", gibt Alexander zu verstehen. Zuvor war er Pächter vom Klosterkeller Mehrerau und vom "Steiraeck" beim FKK-Strand in Hard. 2016 übernahm er das Gasthaus Adler in Fluh. Seit 2007 ist er in der Gastronomie selbstständig. Der Wirt hat Gefallen an der Dohle gefunden: "Ich möchte hier nicht mehr weggehen", gibt er zu verstehen. Das Programm im Gasthaus werde noch etwas ausgeweitet, meint er gegenüber VOL.AT: "Wir müssen qualitativ ein bisschen besser werden und beständiger."

Alexander unterhält Gäste auch mit der Ziehharmonika. ©VOL.AT/Mayer
Ein "drei Haubenlokal" am Pfänder in Lochau. ©VOL.AT/Mayer

Video: Alexander über die Zukunft der Pfänderdohle

Ältester Stammgast kommt seit 60 Jahren auf den Pfänder

Nicht nur Wanderer, sondern auch zahlreiche Stammgäste kommen in die Pfänderdohle und genießen heimische Küche am Kachelofen. "Der älteste Stammgast, der war gerade gestern da, der kommt jetzt seit 70 Jahren", erzählt Alexander. Seit 60 Jahren laufe der Mann auf den Pfänder und komme regelmäßig vorbei. Das Gasthaus habe eigentlich immer dann geöffnet, wenn das Berghaus geschlossen sei, meint der Pächter. Von Ende September bis Anfang Mai – ob bei Regen, Schönwetter oder Schnee. Bei Sonnenschein sei etwas mehr los, wenn es regne etwas weniger. Doch auch schlechtes Bergwetter hat etwas Gutes: "Dann habe ich Zeit fürs Büro", meint Alexander Trinker und lacht.

(VOL.AT)

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