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Nach Vorwürfen gegen Spacey: Netflix stellt "House of Cards" ein

Spacey hatte sich am Sonntag für eine mutmaßliche sexuelle Annäherung an einen Jugendlichen in den 1980er Jahren entschuldigt.
Spacey hatte sich am Sonntag für eine mutmaßliche sexuelle Annäherung an einen Jugendlichen in den 1980er Jahren entschuldigt. ©AFP
Nach den Vorwürfen der sexuellen Belästigung gegen Schauspieler Kevin Spacey hat der Streamingdienst Netflix das Ende der populären Serie "House of Cards" verkündet.
Spacey: Vorwurf der sexuellen Belästigung
Schauspieler Kevin Spacey
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Die Entscheidung sei bereits vor einigen Monaten gefallen, verlautete am Montag aus Kreisen. Mitarbeiter von Netflix traten am Set der Serie in Baltimore auf, um Schauspielern und Filmcrew nach den Offenlegungen um Spacey Unterstützung zu bieten. Spacey selbst hatte am Montag keinen Dreh. Netflix und die Produktionsfirma von “House of Cards” hatten in einer gemeinsamen Stellungnahme erklärt, angesichts der Anschuldigung sehr besorgt zu sein.

Mutmaßliche sexuelle Belästigung eines Minderjährigen

Spacey hatte sich am Sonntag für eine mutmaßliche sexuelle Annäherung an einen Jugendlichen in den 1980er Jahren entschuldigt. Nach eigener Aussage kann er sich an den mutmaßlichen Übergriff nicht erinnern. Zugleich nutzte er die Aussage auch für ein Coming-Out. In “House of Cards” spielt Spacey den Protagonisten – den auf Macht fixierten US-Politiker Frank Underwood, der später Präsident wird.

(AP)

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