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Nach Skandal-Urteil: SC Bregenz legt Protest ein

SC Bregenz-Präsident Pascal Pletsch zeigt sich verwundert über die Vorgangsweise der Landesverbände.
SC Bregenz-Präsident Pascal Pletsch zeigt sich verwundert über die Vorgangsweise der Landesverbände. ©VOL.AT/Luggi Knobel
Bregenz. Der SC Bregenz wird nach schriftlicher Bestätigung zwecks Neuaustragung in Saalfelden beim VFV einen Protest einreichen.

Das Meisterschaftsspiel in der Regionalliga West zwischen dem Schlusslicht FC Pinzgau/Saalfelden und SC Bregenz hat ein Nachspiel (1:0 für SC Bregenz). Aufgrund eines Fehlers des Unparteiischen wird die Partie neu ausgetragen. Der Tiroler Referee Markus Winkler hat dem Saalfelden-Kicker Christian Lederer zweimal den gelben Karton gezeigt, was sich im Nachhinein als falsch herausstellte. Die zweite gelbe Karte hätte Andreas Unterberger wegen Foulspiel erhalten müssen. Lederer musste deshalb wegen eines SR-Irrtums zu Unrecht in der 50. Minute mit der gelb-roten Karte vom Platz. Einen falschen Akteur mit der roten Karte auszuschließen ist laut ÖFB- Bestimmungen ein Regelverstoß, eine Neuaustragung muss erfolgen.  

Die drei Landesverbände Salzburg, Tirol und Vorarlberg kamen daher bei der fälligen Strumasitzung in I. Instanz zum Entschluss, die Begegnung neu auszutragen. “Wir warten auf die schriftliche Bestätigung, werden die Unterlagen genau prüfen und dann Protest einreichen”, so SC Bregenz-Präsident Pascal Pletsch. Vor allem über die Vorgangsweise der Landesverbände, den SC Bregenz erst vier Tage nach dem Austragungstermin darüber zu informieren, war Pletsch verwundert und verärgert. 

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