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Nach Mordserie sucht Polizei Rechtsextremen

In der mysteriösen Mordserie im Großraum Washington sucht die Polizei jetzt nach einem Mann aus North Carolina. Der Mann soll aus rechtsextremen Gruppen kommen.

Der Mann soll aus dem Umfeld rechtsextremer Miliz-Gruppen kommen, die die „Vorherrschaft der weißen Rasse“ propagieren, heißt es in der Internet-Ausgabe der „Washington Post“. Der Mann gelte offiziell nicht als Verdächtiger, die Polizei wolle ihn nur befragen.

Der Polizeichef von Montgomery County, Charles Moose, hat unterdessen den oder die Täter zur Aufgabe aufgefordert. „Es ist ehrenhaft, sich der Polizei zu stellen“, appellierte er in einem Fernsehinterview. Die Behörden gehen von einem sehr guten Schützen aus, der möglicherweise ein Waffennarr sein könne. Bei mindestens vier von sechs Morden innerhalb von rund 24 Stunden wurde der selbe Projektiltyp verwendet. Die Waffe ist entweder ein Jagdgewehr oder ein halbautomatisches Gewehr. Die ballistischen Untersuchungen der anderen Projektile gehen weiter.

Das siebente und bisher letzte Opfer der Attentatsserie ist eine 43-jährige Frau, die Freitag nachmittag auf einem Parkplatz in den Rücken geschossen wurde, als sie gerade Einkäufe in ihr Auto einlud. Die Schwerverletzte befindet sich nach Angaben der Behörden in „stabiler Verfassung“. Das Attentat fand im Süden von Washington DC im US-Bundesstaat Virginia statt. So wie bei den anderen sechs Opfern wurde der Schuss auf offener Straße aus großer Entfernung abgefeuert. Die anderen sechs Opfer wurden tödlich getroffen, als sie gerade alltäglichen Tätigkeiten wie Rasenmähen und Tanken nachgingen.

Da die Opfer verschiedener Hautfarbe sind ist die Polizei bisher nicht von einem rassistischen Motiv ausgegangen, hat es aber auch nicht ausgeschlossen. Unter den ersten fünf Erschossenen ist ein aus Indien eingewanderter Mann und eine Frau hispanischer Herkunft, die übrigen drei sind Weiße.

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