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Coronavirus: Anschober kündigt neue Erlässe an

Donnerstagnachmittag beginnt eine Pressekonferenz nach dem Arbeitsgespräch mit den Landeshauptleuten zum Coronavirus.
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Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hat am Donnerstag bundesweit einheitliche Vorgaben im Umgang mit dem Coronavirus angekündigt. Diese sollen am morgigen Freitag per Erlass in Kraft treten. Diese umfassen die Bereiche Kindergarten, Schule, Betriebe, Verkehrsnutzung und das Verhalten im Privatbereich.

Anschober sprach von "einheitlichen Vorgangsweisen von Vorarlberg bis zum Burgenland". Hier gebe es künftig klare Regeln, wie mit bestätigten Infektionen oder Verdachtsfällen umzugehen sei. Er sei froh, dass die Länderchefs hier gemeinsame Vorgaben akzeptieren würden. Bisher gab es nur Empfehlungen, ab Freitag gelten dann verbindliche Regeln.

Testung an Ort und Stelle

Der Gesundheitsminister nannte als Beispiel das Vorgehen, wenn - wie kürzlich in Wien - ein Verdachtsfall in einer Schule auftritt. Hier werde künftig die Testung an Ort und Stelle stattfinden. Sämtliche Personen müssten bis zum Vorliegen des Ergebnisses im Gebäude bleiben. Liegt tatsächlich eine Infizierung vor, werde dann über das weitere Vorgehen entschieden.

(APA) Arbeitstreffen mit den Landeshauptleuten

Anschober: "Corona kein Todesurteil"

Die Regierung hat bereits Donnerstagvormittag im Nationalrat eine Erklärung zum Coronavirus abgegeben und war dabei um Beruhigung bemüht: "Corona ist absolut kein Todesurteil", meinte etwa Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne). Wie sein Regierungskollege Karl Nehammer (ÖVP) betonte er, dass national wie international alles Mögliche zur Eindämmung des Virus getan werde.

Nehammer verteidigte die umfassenden Sicherheitsmaßnahmen der vergangenen Tage etwa im Zusammenhang mit einer Ferieneinrichtung in Kärnten oder einer Schule in Wien. Der Opposition empfahl er, nicht mit Häme und Spott zu reagieren: "Besonnenheit und Vertrauen in die Sicherheitsbehörden ist angebracht."

Der Innenminister verwies auf die enge Abstimmung etwa mit den italienischen Behörden, um grenzüberschreitende Warnungen sofort umsetzen zu können.

"Politik der ruhigen Hand"

Eine "Politik der ruhigen Hand" ist nach Ansicht Anschobers vonnöten. Er bevorzuge eine Abgrenzung vom Virus gegenüber einer Eingrenzung des Landes. Der Gesundheitsminister ist auch dagegen, Reisen nach Italien überhaupt zu meiden. Allerdings glaube er nicht, dass es sinnvoll sei, jetzt in die betroffenen Regionen zu reisen.

Positiv stimmt Anschober, dass es neben den weltweit schon rund 2.000 Todesfällen auch sehr viele Personen gebe, die die Erkrankung mit dem Virus überstanden hätten. Rund 32.000 Menschen gelten als geheilt. Für Österreich bestätigte der Minister den dritten Infektionsfall, der heute in Wien bekannt geworden war.

(APA / Red.)

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