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Nach InterSky-Pleite: Kapitalspritze für Flughafen Friedrichshafen

Intersky musste Flugbetrieb einstellen
Intersky musste Flugbetrieb einstellen ©APA
Friedrichshafen - Das deutsche Bundesland Baden-Württemberg hat dem Flughafen Friedrichshafen nach dem Aus der österreichischen Fluggesellschaft InterSky finanzielle Unterstützung zugesagt.
Intersky ist pleite

Entsprechend dem Anteil an der Flughafen GmbH werde man sich mit einem Gesellschafterdarlehen in Höhe von 200.000 Euro beteiligen, teilte das Finanzministerium des Landes am Montag in Stuttgart mit.

“Wir sehen die Beteiligung als eine Stützungsmaßnahme an, mit der wir zusammen mit anderen Gesellschaftern unserer Miteigentümerverpflichtung nachkommen”, erklärte das Ministerium. Das Land Baden-Württemberg hält aktuell 5,74 Prozent am Bodensee-Airport. Die Stadt Friedrichshafen sowie der Landkreis Bodenseekreis halten je 39,38 Prozent, der Rest gehört gewerblichen Gesellschaftern bzw. Unternehmen.

Wichtigste Regionalfluggesellschaft verloren

Der börsennotierte Flughafen Wien hatte bis 2014 einen Anteil von 25,15 Prozent am Friedrichshafener Flughafen, verkaufte diesen aber vor knapp eineinhalb Jahren um 2,25 Mio. Euro an den Landkreis Bodensee und die Stadt Friedrichshafen. Die Wiener hatten den Anteil 2007 um 7,7 Mio. Euro erworben und 2011 nach hohen Verlusten wertberichtigt.

Der Flughafen Friedrichshafen hat heuer Anfang November durch die Insolvenz von InterSky seine wichtigste Regionalfluggesellschaft verloren. Dadurch sei der Airport in “akute finanzielle Schwierigkeiten geraten”, hieß es beim Ministerium. Laut Flughafen machten die bisher rund 115.000 Intersky-Passagiere knapp ein Fünftel der Gesamtpassagierzahl aus.

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