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Nach Hitlergruß: Kart-Fahrer gefeuert

Artjom Sewerjuchin (15) entschuldigte sich tränenreich für seine Entgleisung, der Rennstall Ward Racing zog jedoch die Konsequenzen.

Seine umstrittene Geste bei einer Siegerehrung hat weitreichende Folgen für den russischen Nachwuchs-Kartfahrer Artjom Sewerjuchin.

Sein bisheriges Team Ward Racing teilte mit, sich von dem 15-Jährigen zu trennen. Sewerjuchin hatte auf dem Podium nach einem Rennsieg in Portimao in Portugal während der italienischen Hymne den so genannten römischen Gruß gezeigt. Die faschistische Geste wird in Österreich und Deutschland auch als Hitlergruß bezeichnet.

Sewerjuchin hatte sich am Montagabend in einer Videobotschaft wortreich und unter Tränen entschuldigt. Die Geste sei keinesfalls als Nazi-Gruß gemeint gewesen, sagte er. "Die Jungs vor dem Podium haben solche Gesten gemacht, ich wollte sie einfach erwidern."

(VOL.AT)

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