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Nach "braune Haufen"-Aussage: FPÖ-Politiker will Ambros auf Gulasch und Seidl einladen

Ob Ambros die Einladung annehmen wird?
Ob Ambros die Einladung annehmen wird? ©APA/HANS PUNZ
Nach den kritischen Aussagen zur FPÖ möchte der freiheitliche Politiker Christian Hafenecker Wolfgang Ambros zum Essen einladen.
"Braune Haufen in der FPÖ"
Kritik an Ambros und Fendrich

Auf ein “Gulasch und ein Seidl Bier” möchte der FPÖ-Politiker Christian Hafenecker den Musiker Wolfgang Ambros gerne einladen, um die kritischen Aussagen zur FPÖ des Künstlers gegenüber der “Süddeutschen Zeitung” persönlich zu besprechen.

“In einer offenen und demokratischen Gesellschaft muss es jedermann freistehen, Kritik zu üben, natürlich auch dem Wolfgang Ambros – diese sollte aber fundiert sein und sich auf sachlichem Boden befinden. Mit seinen Beleidigungen trifft er auch sehr viele seiner treuesten Fans – das hat er wohl vergessen.”

Aussagen zur FPÖ persönlich bei Gulasch und Seidl besprechen

“Alles in Allem sollten wir wieder auf ein sachliches Niveau kommen, Künstler ihr Publikum erfreuen und Politiker alles zum Wohle ihrer Wähler und Österreichs beitragen. Wir Freiheitliche stehen immer gerne für Diskussionen und Kritik in Form von Gesprächen, die sachlich aber auch emotional sein können, bereit. Deshalb würde es mich besonders freuen, mit dem Wolfgang Ambros auf ein ‘Gulasch und ein Seidl Bier’ zu gehen”, so der freiheitliche Generalsekretär in einer Aussendung.

Ambros lehnte Essenseinladung bereits ab

Nach der Gegenattacke seitens des FPÖ-Generalsekretärs Christian Hafenecker bekommt Wolfgang Ambros nun Rückendeckung von IG Autorinnen Autoren-Chef Gerhard Ruiss sowie von SPÖ-Kultursprecher Thomas Drozda. Der Künstler selbst, den Hafenecker auf ein Gulasch einladen will, lehnte dieses Treffen laut dem ORF Wien ab.

Der ehemalige Kulturminister verweist in einer Aussendung auf die Aufgabe der Kunst und von Künstlern, “die Gesellschaft zu reflektieren und kritisch zu hinterfragen. Dass die FPÖ damit prinzipiell nicht umgehen kann, ist evident und verweist auf eine problematische einschlägige Tradition”, so Drozda, der die Attacken auf Wolfgang Ambros strikt zurückweist und dahinter – auch in Hinblick auf die jüngsten Klagsdrohungen etwa gegen den Autor Josef Winkler – ein diesbezügliches “System” bei der FPÖ ortet.

“Auch in diesem Falle sollte es eigentlich selbstverständlich sein, dass Bundeskanzler Kurz und Kulturminister Blümel sich mit klaren Worten vor die angegriffenen KünstlerInnen stellen”, fordert Drozda, der sich aber diesbezüglich “keinen Illusionen hingibt”.

IG Autorinnen Autoren stärken Ambros den Rücken

“Mit aller Entschiedenheit” stellen sich auch die IG Autorinnen Autoren auf die Seite “unserer Kollegen Wolfgang Ambros und Rainhard Fendrich”. Beide zeichne es aus, “dass sie nicht einknicken oder verstummen, wenn es unbequem wird, für etwas einzustehen, es zeichnet sie aus, dass sie nicht auf grundsätzliche Fragestellungen verzichten, nur weil sich diejenige Politik, die es betrifft, nicht damit beschäftigen will.

“Es ist gleichermaßen unappetitlich wie anmaßend, wie der Generalsekretär der FPÖ glaubt, über die Bedeutung von Künstlern urteilen und reden zu können.”

Manager warnt vor “Hass und Hetze”

Auch das Management von Wolfgang Ambros setzt sich zur Wehr gegen Angriffe seitens der FPÖ. “Herr Ambros bezog in den letzten 47 Jahren keine einzige staatliche Subvention”, so Manager Peter Fröstl in einem offenen Brief an FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. Durch “das politische Wirken Ihresgleichen” würden zudem “Hass und Hetze eine Aufschwung erleben”.Ambros spiele “jährlich ca. fünfzig bis achtzig Shows, und diese sind erfreulicherweise zum allergrößten Teil ausverkauft. Herr Ambros versteuert seine Einkünfte in Österreich – und finanziert damit gezwungenermaßen u.a. Leute wie Sie und Ihresgleichen. Seit Jahrzehnten. Soviel zu ‘abgehalftert’ und Unterstellungen wie ‘Staatskünstler'”, so Fröstl.

(Red)

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