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Nach Banküberfall in NÖ: Täter rief vor Coup bei Polizei an

Die Polizei hat am Dienstag Details rund um einen Banküberfall in Absdorf (Bezirk Tulln) vom Montag bekanntgegeben. Der unbekannte Täter habe kurz vor dem Coup bei der Exekutive angerufen.

Er habe die Absicht verfolgt, mittels Meldung über einen angeblichen Verkehrsunfall die Beamten in die entgegengesetzte Richtung vom Tatort zu schicken.

Kurz vor dem Überfall habe der Verdächtige mitgeteilt, dass es auf der B4 im Bereich Ruppersthal (Bezirk Tulln) gekracht hätte. Dabei handelte es sich aber um ein Ablenkungsmanöver, tatsächlich kam es dort zu keiner Kollision, wie die Polizisten an Ort und Stelle feststellten. Das Handy, mit dem der Räuber den Anruf getätigt habe, wurde nach dem Coup teilweise verkohlt im ausgebrannten Fluchtfahrzeug gefunden, so Chefinspektor Helmut Burgsteiner vom Landeskriminalamt Niederösterreich (LKA NÖ).

Der maskierter Räuber hatte bei dem Überfall den allein anwesenden Kassier mit einer Pistole bedroht und in der Folge gefesselt. Der Täter bediente sich anschließend selbst aus der Geldlade und flüchtete aus dem Bankinstitut. Dem Angestellten gelang es, sich selbst zu befreien. Der durch die Fesselung leicht verletzte Mann alarmierte die Polizei. Das Fluchtfahrzeug wurde 500 Meter von der Bank entfernt gefunden. Der Wagen, an dem gestohlene Kennzeichen montiert waren, war in Brand gesetzt worden.

Der Räuber, vermutlich ein Inländer, war der Beschreibung nach etwa 40 Jahre alt, 1,85 Meter groß und u.a. mit einem schwarzen Anzug bekleidet. Er war maskiert mit einer dunklen Perücke, vermutlich aufgeklebtem Oberlippenbart und Brille mit dunkler Fassung und hatte Einweghandschuhe an. Hinweise sind an das LKA NÖ (Tel. 059133/303333) zu richten. Die aufgezeichnete Stimme vom Anruf des Mannes kann unter der selben Telefonnummer angefordert werden.

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