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Mysteriöses indisches Virus erkannt

Der mysteriöse Erreger, der in Indien seit Anfang Juli mehr als 250 Kinder das Leben kostete, ist identifiziert. Es handelt sich um das Chandipura-Virus.

Es handelt sich um das Chandipura-Virus, das eine grippeartige Erkrankung und in seltenen Fällen Hirnhautentzündung auslösen könne, teilten Mediziner des Nationalen Institut für ansteckende Krankheiten im westindischen Pune laut Zeitungsberichten vom Mittwoch mit. Es sei das erste Mal, dass Menschen daran gestorben seien.

Das Virus sei als so genanntes Rhabdovirus auch mit dem Tollwut-Erreger verwandt und befalle vor allem Säugetiere, schreibt der Indien Express. Durch eine in Indien heimische Mücke könne es aber auch auf den Menschen übertragen werden. Meist entstehe daraus das grippeähnliche Chandipura-Fieber, in seltenen Fällen aber auch eine gefährliche Hirnhautentzündung. Bereits 1965 war der Erreger erstmals isoliert worden und dann lediglich noch einmal 1980 im zentralindischen Madya Pradesh wieder aufgetaucht.

Nach den Medienberichten waren die Todesopfer im Süden und Westen Indiens alle jünger als zwölf Jahre. Sie bekamen hohes Fieber, Krämpfe, Kopfschmerzen und Durchfall und starben meist innerhalb von acht bis zehn Stunden.

Zunächst waren die Ärzte davon ausgegangen, dass die Kinder an Japanischer Enzephalitis erkrankt seien. Aber nur bei wenigen Opfern war dieser Erreger gefunden worden. Der Bericht ruft die betroffenen Bundesstaaten Andhra Pradesh und Maharastra nun dazu auf, ihre Strategie zur Bekämpfung der Krankheit schleunigst umzustellen.

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