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"Muttertag der Nation"

Bludesch (VN) - Österreich feiert sich selbst, und das Bundesheer feiert mit. Völlig zu Recht.

Am 26. Oktober ist Nationalfeiertag. Und keine Einrichtung ist so eng mit Österreich verbunden wie das Bundesheer. Unserer Republik treu zu dienen, notfalls mit Leib und Leben, versprach Stefan Schneider bei seiner Angelobung vor 25 Jahren. Daran hat sich bis heute nichts geändert – nur dass aus dem einjährig Freiwilligen von damals mittlerweile der stellvertretende Kommandant des Jägerbataillons 23 geworden ist.

Das Hickhack um den Nationalfeiertag ist dem 43-jährigen Major wohlbekannt. Immerhin hat es nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 noch 22 Jahre gedauert, bis der 26. Oktober offiziell zum österreichischen Nationalfeiertag erklärt worden ist. „Ausschlaggebend dafür war die Neutralitätserklärung Österreichs im Zuge des Staatsvertrags“, erklärt Schneider. „Für mich persönlich ist der 26. Oktober aber auch so etwas wie der Muttertag der Nation. Ein Tag, an dem wir Österreicherinnen und Österreicher unsere freie und unabhängige Republik feiern.“ Laut einer Umfrage des Vorarlberger Landesarchivs aus dem Jahr 2005 wissen 85 Prozent der Vorarlberger, dass wir unseren Nationalfeiertag am 26. Oktober haben. Immerhin 39 Prozent der Vorarlberger zählen den Nationalfeiertag zu den Feiertagen, die ihnen am wichtigsten sind. Allerdings wissen nur fünf Prozent, weshalb Österreich ausgerechnet am 26. Oktober feiert, nämlich wegen der Neutralitätserklärung vom 26. Oktober 1955. Die Neutralität wurde Österreich im Staatsvertrag 1955 zwar aufgezwungen. Die jeweiligen Bundesregierungen betrachteten die Neutralität aber stets auch als Auftrag, sich aktiv für Frieden und Verständigung unter den Völkern einzusetzen. In diesem Zusammenhang erinnert das österreichische Bundesheer heuer stolz an „50 Jahre Auslandseinsätze“.

Zu einem solchen Friedenseinsatz bricht Major Stefan Schneider im November auf. „Es geht um einen einjährigen UNO-Einsatz auf die Golan-Höhen.“ Zuvor war Schneider mit den KFOR-Truppen im Kosovo. „Die Bevölkerung dort war uns gegenüber sehr freundlich gesonnen. Sie wussten, dass wir in ihrem Land waren, um den Wiederaufbau zu sichern.“ Auf den Golan freut er sich schon: „Ich kann dort noch viel lernen und Erfahrung sammeln.“

Zur Person Major Stefan Schneider

Kommandant-Stellvertreter des Jägerbataillons 23 in Vorarlberg Geboren: 1967 in Wien Ausbildung: Matura am BG Dornbirn, unter anderem Militärakademie Wr. Neustadt, Heereshochalpinist, Master of Security and Defense Familie: verheiratet, drei Kinder Hobbys: Berge, Wandern, Tennis Österreichischer Lieblingsmusiker: Reinhard Fendrich Österreichisches Lieblingsgericht: Kässpätzle Liebstes Urlaubsland in Österreich: Wie in diesem Jahr: Vorarlberg

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