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Mütter verteidigen Jackson

Im Missbrauchsprozess gegen Michael Jackson haben Mütter und Schwestern von zwei mutmaßlich missbrauchten Buben den US-Musiker in Schutz genommen.

Jackson habe in den 90er Jahren viele Nächte allein mit den Buben in einem Bett geschlafen, sagten die vier Frauen am Freitag vor Gericht. Übereinstimmend erklärten sie, sein Verhalten dabei niemals als unangebracht empfunden zu haben.

„Seine Liebe zu Kindern ist sehr rein“, sagte eine der Mütter. „Ihn zu kennen heißt, ihn zu lieben und ihm zu vertrauen.“ Die Anklage deutete an, die Zeugen könnten durch Jacksons Reichtum und Ruhm geblendet sein. Beide Familien wohnen während der Verhandlungen auf Jacksons Neverland-Ranch.

Am Vortag hatten die heute 22 und 23 Jahre alten mutmaßlichen Opfer jeden Missbrauch durch Jackson zurückgewiesen. Die von der Staatsanwaltschaft eingebrachten angeblichen Fälle sind nicht Teil der gegenwärtigen Anklage gegen Jackson, sondern sollen ein Missbrauchsmuster belegen.

Die Staatsanwaltschaft wirft Jackson vor, 2003 einen damals 13-jährigen Buben missbraucht und Alkohol gegeben zu haben, um ihn gefügig zu machen. Zudem sei er daran beteiligt gewesen, dass das Kind gegen seinen Willen festgehalten und erpresst worden sei. Jackson hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Im Falle einer Verurteilung in allen Anklagepunkten drohen dem 46-Jährigen mehr als 20 Jahre Haft.

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