AA

Mutter angeblich unglaubwürdig

Nach fünf Tagen im Zeugenstand mit teilweise scharfer Befragung hat die Mutter des angeblichen Missbrauchopfers ihre Aussage beendet.

Jackson-Anwalt Thomas Mesereau setzte im Gericht von Santa Maria (Kalifornien) bis zuletzt seine Strategie fort, die Glaubwürdigkeit der 36-jährigen Frau in Zweifel zu ziehen und sie als geldgierige Betrügerin darzustellen. Im Kreuzverhör am Dienstag konfrontierte er die Mutter des jetzt 15 Jahre alten Beschuldigers mit Fotos, auf denen die Frau mit blauen Flecken zu sehen ist.

Nach Aussage der Zeugin stammten die Verletzungen von Misshandlungen durch Wachmänner einer Kaufhauskette. Mit einer Klage wegen Körperverletzung hatte sich die Mutter eine Entschädigung in Höhe von 150.000 Dollar erstritten (rund 120.000 Euro). Mesereau wies im Kreuzverhör auf Ungereimtheiten in der Aussage der Frau hin und verwies auf häufige Misshandlungen durch ihren damaligen Ehemann. Der Verteidiger warf der Frau vor, sie sei eine Lügnerin, die sich von Behörden, Unternehmen und Prominenten Geld für ihren ehemals krebskranken Sohn erschwindeln wollte.

Jackson (46) ist angeklagt, den seinerzeit 13-jährigen Sohn der Frau auf seiner Ranch sexuell missbraucht und ihn dafür mit Alkohol gefügig gemacht zu haben. Zudem muss er sich wegen Verschwörung zur Entführung und Freiheitsberaubung verantworten. Die Mutter hatte in der vergangenen Woche ausgesagt, im Frühjahr 2003 von Jacksons Mitarbeitern bedroht und festgehalten worden zu sei. Sie und ihre Kinder seien genötigt worden, sich in einem Video positiv über den Popstar zu äußern.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Stars
  • Mutter angeblich unglaubwürdig
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.