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"Muss mir nichts mehr beweisen"

Bei elf von insgesamt 13 europäischen Titelkämpfen der Ringerdamen stand Nikola Hartmann auf der Matte. Trotz fünf Titelgewinnen in Serie setzt sich die 30-Jährige bei der Ringer-EM in Moskau diesmal nicht unter Druck.

“Ich habe seit den Weltmeisterschaften 2005 viel im psychologischen Bereich gearbeitet. Ich denke, ich habe in den letzten Jahren hin und wieder eine Spitzenplatzierung wegen der hohen Erwartungshaltung vergeben”, so die selbstkritische Mittelschullehrerin. Den Vorwurf, jetzt mit weniger Druck an die Sache zu gehen, will sie aber nicht gelten lassen. “Ich will jeden Wettkampf, bei dem ich an den Start gehe, gewinnen. Wäre dies nicht der Fall, hätte ich nicht nach Moskau reisen müssen”, so die 30-Jährige. Der Unterschied liegt in der Erwartungshaltung. “Ein Start bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking ist das letzte große sportliche Ziel. Die Entscheidung darüber fällt nicht hier bei der EM, sondern in einem Jahr bei der Qualifikation – und dann will ich meine Höchstform erreicht haben”, so Hartmann. Dass sie auch heuer gut in Schuss scheint, unterstrich die fünffache Welt- und Europameisterin bei den beiden Grand-Prix-Turnieren 2006 in Tourcoing bzw. Klippan. So wie Maierhofer qualifizierte sie sich für das Weltcupfinale, das am 25./26. Juni in Baku/Aze ausgetragen wird.

Neben Hartmann (63 kg) wurden mit Birgit Stern (55 kg) und Stephanie Maierhofer (59 kg) zwei weitere Athletinnen des KSV Götzis nominiert. Hartmann und Stern absolvieren am Mittwoch ihren Wettkampf, die 17-Jährige ist bereits am Dienstag im Einsatz. Erste Gegnerin ist die Spanierin Jimenez.

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