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Muslime in Österreich: Woran scheitert das Miteinander?

Haben unterschiedliche Meinungen: HC Strache und Adnan Dincer
Haben unterschiedliche Meinungen: HC Strache und Adnan Dincer ©ServusTV / Neumayr / Leo
Beim Talk im Hangar-7 von Servus TV wurde am 1. Juni über die Probleme debattiert, zu denen es zwischen Muslimen und Österreichern kommt. Zum Talk eingeladen waren unter anderem FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache und der Vorarlberger NBZ-Parteiobmann Adnan Dincer aus Dornbirn.

HC Strache machte gleich am Anfang seine Meinung klar: “Es gibt massive Fehlentwicklungen des politischen Islams in Österreich. Radikalislamistische Entwicklungen, in Kindergärten beginnend – und da ist seit Jahren weggesehen worden und teilweise hat man das von Seiten der Regierung gefördert. Dann dürfen wir uns nicht wundern, dass schon junge Menschen radikalisiert werden.” Er fordert weiters, dass Kopftücher in Schulen und im öffentlichen Dienst nichts zu suchen haben.

Muslime auch “Teil dieses Landes”

Adnan Dincer, Unternehmer und Obmann der Migrantenpartei “Neues Bündnis Zukunft” aus Vorarlberg gibt während der Diskussion zu: “Die Integrationspolitik der letzten Jahre ist gescheitert”, wirft aber ein “es sind nicht alle Muslime radikal. Viele leben hier in Harmonie und man muss diesen Menschen einmal Wertschätzung entgegenbringen.” Dincer, der selbst aus der ersten Generation an türkischen Einwanderer stammt, fordert, dass Einwanderer auch stolz auf ihre Wurzeln sein dürfen, ohne diskriminiert zu werden. Die 700.000 Muslime die hier leben seien ebenfalls “Teil des Landes Österreich”.

Die Diskussion in voller Länge

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