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Musikus mit Leib und Seele

Braz (dob/hgp) Die Begeisterung fürs Musizieren kam vergleichsweise spät. „Bis ich 19 war, habe ich mich nicht viel für Musik interessiert“, räumt Kurt Posch ein.

Dann aber hörte er dem Bruder seiner jetzigen Frau Edith beim Üben auf der Klarinette zu und sein Interesse war geweckt. „Aus Neugier hab` ich mir auch eine Klarinette gekauft.“ Das Instrument lag dann aber doch längere Zeit unbenutzt im Schrank, bis Kurt Posch anfing zusammen mit dem Schwager in spe das Klarinettenspiel zu erlernen. Es folgten noch die Musikschule und einige Jahre Mitgliedschaft im Musikverein Braz. Die Freude an der Volksmusik hat ihn nicht mehr losgelassen. „Es ist die Vielfalt der Instrumente, die mich fasziniert“, sagt der 54-jährige Lokführer, der sich gleichsam Zug um Zug die Grundkenntnisse für verschiedene Instrumente angeeignet hat.

Interesse geweckt

Eine besondere Herausforderung war für Kurt Posch dabei das Spiel auf der Okarina, der Gefäßflöte aus Ton. „Ich kannte das Instrument gar nicht, als ich es allerdings einmal im Radio hörte, gefiel mir der warme Klang der Okarina sehr gut“, erzählt er. Mit dem Zusammenspiel der von ihm dann gekauften Tonblasinstrumente war Kurt Posch indes nicht immer vollends zufrieden. So machte er sich daran, die im 19. Jahrhundert von Giuseppe Donati in Italien „neu erfundene“ und in den 1960-er Jahren von Josef Plaschke in Südtirol weiterentwickelte Gefäßflöte selber herzustellen. Vor über 15 Jahren schließlich entstand die erste Okarina aus seiner Werkstatt. Vor fünf Jahren war der Klostertaler beim 150-Jahr-Jubiläum des Okarina-Griffsystemerfinders Guiseppe Donati in Budrio in der Emilia Romagna in ­Italien dabei. „Dabei entstand die Idee, jedes Jahr in einem anderen Land ein eigenes Festival zu veranstalten“, sagt Kurt Posch. Und so ist er derzeit mit Unterstützung des Vorarlberger Liederwerkes intensiv mit den Vorbereitungen für das 6. Internationale Okarina-Festival beschäftigt, das mit der Veranstaltungsreihe vom 31. Juli bis 3. August in Bludenz, Braz, Bürs und Feldkirch erstmals in Österreich stattfindet. Dabei wird von Spielgruppen aus aller Welt Okarina-Musik in den verschiedensten Stilrichtungen geboten. „Für mich geht der Traum, möglichst vielen Menschen die Vielseitigkeit und Spielweise dieses Hosensackinstruments näher zu bringen, in Erfüllung“, freut sich Kurt Posch.

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