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"Mumifizierter" auf der Anklagebank

Die Verhandlung musste für weitere Zeugenbefragungen vertagt werden.
Die Verhandlung musste für weitere Zeugenbefragungen vertagt werden. ©BilderBox
Bregenz - Ein 33-Jähriger soll einen ihn belastenden Verwaltungsgerichtsakt eingesteckt und in der Toilette entsorgt haben. Er kam recht "angeschlagen" zur Verhandlung ins Bezirksgericht Bregenz.

“Ach, was ist denn mit Ihnen passiert?”, fragte Richter Christian Röthlin den Beschuldigten, als dieser nach dem Aufruf gemächlich in den Verhandlungssaal schlenderte. Den Kopf komplett einbandagiert, erinnerte er mehr an eine „Mumie” als an einen – wie er selbst angab – Fachhochschulabsolventen. Nur etwas von den Augen und vom Mund war zu sehen. “Ich habe mich gestern verbrannt – am Ofen”, schilderte er.

Als seinen Berufstand gab er “Krankenstand” an. Dem vierfach Vorbestrafen wurde angelastet, bei einer Vorsprache am Landesverwaltungsgericht einen ihn belastenden Akt eingesteckt und in einer Toilette in der Bezirkshauptmannschaft runtergespült zu haben. Die Polizei verfolgte ihn, doch er entkam. Allerdings gibt es eine Videoaufzeichnung von seiner Flucht. Der Beschuldigte dementierte: Er sei weder im Landesverwaltungsgericht gewesen noch je von der Polizei einvernommen worden. Vielmehr hätte er sich damals zu einer ambulanten Behandlung im Landeskrankenhaus eingefunden. Der Richter will nun die betreffenden Polizisten zur Verhandlung laden, um zur Wahrheit zu finden.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie hier in der aktuellen Ausgabe der Vorarlberger Nachrichten.

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