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Mugabe erwägt Notstandsverhängung

Unter dem Eindruck der starken innenpolitischen Spannungen in Simbabwe erwägt die regierende ZANU (Patriotische Front) von Staatspräsident Robert Mugabe die Verhängung des Notstands.

Die simbabwesische „Financial Gazette“ zitiert am Donnerstag ungenannte Quellen in Mugabes Partei, dass die Regierung diese Maßnahme angesichts anhaltender Krawalle in Townships rund um die Hauptstadt Harare erwäge. Das Politbüro – das höchste Entscheidungsgremium der Partei – wolle auf seiner Sitzung an diesem Donnerstag darüber entscheiden. Eine offizielle Bestätigung dafür gab es zunächst nicht.

Australiens Regierung hat bereits Pläne für eine Evakuierung ihrer 700 Landsleute aus dem afrikanischen Land ausgearbeitet. Der australische Außenminister Alexander Downer – der die Pläne am Donnerstag bestätigte – rief Simbabwes Nachbarstaaten, insbesondere Südafrika, auf, ihren Einfluss auf die Regierung in Harare geltend zu machen. Er sei aber sehr pessimistisch, was eine friedliche Lösung der Krise angehe. Oppositionschef Morgan Tsvangirai, der in Polizeihaft schwer misshandelt worden war, befand sich trotz großen Schmerzen am Donnerstag in stabiler Verfassung.

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