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MTV Europe Music Awards in München

Die kanadische Sängerin Avril Lavigne hat bei den heurigen MTV Europe Music Awards kräftig abgeräumt.   | MTV-Videos 

Vor tausenden begeisterten Fans in der Münchner Olympiahalle wurde die 23-Jährige am Donnerstagabend als beste Solokünstlerin sowie für ihren Song „Girlfriend“ ausgezeichnet. „Es ist verrückt, ich kann es nicht glauben“, rief Lavigne ihren begeisterten Fans zu und warf einen Kuss in die Halle.

Der Preis für das beste Album ging an die kanadische Popsängerin Nelly Furtado. Ihr Album „Loose“ hat sich sieben Millionen Mal verkauft. „Ich muss immer weinen, vielleicht liegt es daran, dass ich eine Mutter bin“, sagte Furtado gerührt. Favoriten wie der mehrfach nominierte Justin Timberlake und Rihanna gingen in den Hauptkategorien leer aus. Die US-Rapperin wurde jedoch als beste Hip-Hop-Künstlerin ausgezeichnet. Bester deutscher Musiker wurde zum zweiten Mal in Folge der Berliner Rapper Bushido. Die estnische Band Bedwetter wurde als „New Sound of Europe“ ausgezeichnet.

Den Preis als beste Band nahmen die US-Rocker von Linkin Park mit nach Hause. Linkin Park setzten sich damit gegen die ebenfalls nominierte US-Pop-Punk-Band Good Charlotte, die US-Rocker von My Chemical Romance, Fall Out Boy und die deutsche Teenie-Band Tokio Hotel durch.

Die vier Burschen aus dem ostdeutschen Magdeburg gingen jedoch nicht ganz leer aus: Bei ihrem ersten Auftritt bei den MTV Europe Music Awards erhielten Tokio Hotel den Preis für die beste Internet-Seite (Inter Act). Auf der Bühne performten sie in einer Show mit strömendem Regen, tosendem Sturm und Lichteffekten ihren Superhit „Monsoon“. Trotz ihren coolen Auftritts rangen die vier Teenies dann um Worte. „Vor zwei Jahren war das aufregendste, dass unser erster Song in Deutschland herausgekommen ist“, brachte Sänger Bill Kaulitz dann heraus. „Und alles dank euch, unseren Fans in ganz Europa!“

Die britische Sängerin Amy Winehouse wurde von ihren Kollegen zur besten Künstlerin gewählt. Als sie die Trophäe entgegennahm, schwieg sie erst lange, bevor sie ein knappes „Danke“ murmelte und gleich wieder von der Bühne entschwand. Auch bei ihrem Auftritt mit dem Song „Back to Black“ wirkte die wegen Drogenexzessen in die Schlagzeilen geratene Künstlerin unsicher und steif.

Die Auszeichnung für das beste Video gaben die rund 50 Millionen Fernsehzuschauer in ganz Europa zum zweiten Mal in Folge an das französische House-Duo Justice für ihren Song „D.A.N.C.E.“. Das französische Duo holte sich in der nationalen Kategorie Best French Act zusätzlich noch einen zweiten MTV Europe Music Award. Zwei Preise bekam auch die Progressive-Rock-Gruppe Muse: zum zweiten Mal in Folge für den besten Live Act und in der Kategorie Best UK & Ireland Act. Insgesamt vergab MTV über 20 regionale Preise – von Portugal bis Russland, von Norwegen bis zu den arabischen Ländern. Die österreichische Popmusik war dem Musiksender keine solche Auszeichnung wert.

Der US-Skandalrapper Snoop Dogg, der den Abend moderierte, sorgte schon bei der Eröffnung für reichlich Glamour. Begleitet von einem Tross weiblicher Motorradfahrerinnen in knappen Lederoutfits rollte er mit einem tiefergelegten Vintage-Cadillac mit deutscher Flagge auf die Bühne. Mit ihren Live-Auftritten brachten dann Tokio Hotel ebenso wie Avril Lavigne, die Babyshambles, Mika und die Foo Fighters und My Chemical Romance die Olympiahalle zum Beben.

Die MTV Europe Music Awards werden seit 1994 in wechselnden europäischen Städten verliehen. Die Show wurde heuer live im Fernsehen in 179 Länder mit potenziell 1,4 Milliarden Zuschauern übertragen.

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