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Motorsport: Klien bei Langstrecken-WM im Einsatz

Der Vorarlberger Christian Klien (zuletzt für Morand im Einsatz) ist eines der Aushängeschilder des neuen Sard-Morand-Teams
Der Vorarlberger Christian Klien (zuletzt für Morand im Einsatz) ist eines der Aushängeschilder des neuen Sard-Morand-Teams ©VOL.AT/Steurer
Alexander Wurz ist auch in der am Wochenende beginnenden Saison 2015 der Langstrecken-WM eine fixe Größe im Toyota-Team. Der Vorarlberger Christian Klien (zuletzt für Morand im Einsatz) ist eines der Aushängeschilder des neuen Sard-Morand-Teams, das mit einem Morgan in der LMP2-Kategorie antritt. 

Der mit seiner Familie in Monte Carlo lebende Niederösterreicher Alexander Wurz pilotiert beim ersten der acht Rennen, den 6 Stunden von Silverstone, abwechselnd mit Stephane Sarrazin (FRA) und Mike Conway (GBR) den TS040 Hybrid mit der Nummer 2.

Saisonhöhepunkt werden für Wurz als zweifachen Gewinner neuerlich die 24 Stunden von Le Mans am 13./14. Juni sein. Die vergangene Saison hatte der 41-Jährige als Gesamt-Fünfter abgeschlossen, mit einem Sieg in Bahrain als bestem Resultat.

“Zu Beginn weiß man nie, wo man steht, aber ich erwarte einen harten Kampf”, sagte Wurz, der im Vorjahr in Silverstone hinter seinen Teamkollegen Zweiter war. Die vierfachen Saisonsieger von 2014, Anthony Davidson (GBR) und Sebastien Buemi (SUI), starten mit dem Nummer-1-Toyota als Titelverteidiger und Kazuki Nakajima (JPN) als neuem Partner.
Le-Mans-Sieger Audi wird mit den zwei neuen R18 e-tron quattro auch diesmal Toyota das Siegen schwer machen. Dritte Kraft in der LMP1-Klasse ist Porsche. Die Deutschen waren 2013 zurückgekehrt und hatten im Saisonfinale im Vorjahr erstmals wieder gewonnen.

Toyota mit über 1000 PS

Die Top-Teams haben über den Winter hart gearbeitet. Toyota ließ wissen, dass rund 80 Prozent der Teile neu seien, um Leistung, Verlässlichkeit und Gewicht zu verbessern. Das Triebwerk hat dank 6 Megajoule im elektrischen Antrieb die doppelte Energiemenge zur Verfügung, also mehr als 1.000 PS. Audi (Weltmeister 2012 und 2013) ist stolz darauf, dass die Kombination aus einem V6-TDI-Motor und dem Hybridantrieb stärker und effizienter ist als je zuvor. Marcel Fässler (SUI), Andre Lotterer (GER) und Benoit Treluyer (FRA) wollen das zu Titelgewinn und neuerlichem Le-Mans-Triumph nützen.

Weitere Österreicher sind in anderen Klassen dabei. Der Salzburger Dominik Kraihamer, im Vorjahr in der LMP1-L-Klasse dreifacher Saisonsieger, erhielt im Schweizer Rebellion-Rennstall in Alexandre Imperatori (SUI) und Daniel Abt (GER) neue Partner. Für das gleiche Team fahren auch der Ex-Formel-1-Pilot Nick Heidfeld (GER) und Nicolas Prost (FRA).

Wurz als Aushängeschild des neuen Teams

Der Vorarlberger Christian Klien (zuletzt für Morand im Einsatz) ist eines der Aushängeschilder des neuen Sard-Morand-Teams, das mit einem Morgan in der LMP2-Kategorie antritt. Richard Lietz will mit einem 470 PS starken Porsche 911 RSR in Silverstone seinen Klassensieg in der GTE-Pro-Wertung wiederholen. Klaus Bachler wiederum tritt mit einem Proton-Porsche 911 RSR in der Kategorie GTE-Am an und trifft dort u.a. auf Mathias Lauda, der einen Aston Martin pilotiert.

Außerdem tritt das Lotus-Nachfolgeteam ByKolles heuer mit österreichischer Lizenz an. Grund dafür ist ein Sponsor (Yellowwings) aus Österreich. Als Fahrer im Rennstall des früheren Formel-1-Teamchefs Colin Kolles fungieren der einstige Grand-Prix-Pilot Vitantonio Liuzzi aus Italien, der Deutsche Pierre Kaffer und der Schweizer Simon Trummer.

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