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Moskau nennt technische Gründe für Öldrosselung an Prag

Die plötzlich gedrosselten Öllieferungen nach Tschechien hängen nach Angaben Russlands nicht mit der geplanten Stationierung eines US-Radars in Böhmen zusammen. Zwei russische Firmen hätten die Menge aus Gründen verringert, die das Weiterverarbeiten des Öls beträfen, sagte ein Behördensprecher am Montag in Moskau der Agentur Interfax.

Die Lieferung werde “zwar nicht schon morgen, aber bald” kompensiert. Damit kommentierte er Spekulationen, Russland könnte seine Energielieferungen als Druckmittel gegenüber Prag einsetzen. “Es hat nichts mit Politik zu tun. Es ist purer Handel”, betonte der Sprecher.

Russland hatte unmittelbar nach der Unterzeichnung eines tschechisch-amerikanischen Abkommens zur Raketenabwehr Anfang Juli seine Öllieferungen nach Tschechien deutlich gedrosselt. Seit dem Gasstreit mit der Ukraine wurde Moskau wiederholt vorgeworfen, mit seinen Energielieferungen gen Westen gezielt politischen Druck auszuüben. Nach tschechischen Berechnungen würden bei weiter verringerter Zufuhr im Juli 300.000 Tonnen Öl statt der vereinbarten 500.000 Tonnen durch die Pipeline “Druschba” (Freundschaft) gepumpt. Es bestünden aber ausreichende Alternativen, um Öl über eine Leitung aus Ingolstadt in Bayern zu erhalten, falls die Lieferausfälle andauerten.

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