Mord und versuchter Mord bei Füssen

Ein 73-jähriger Mann aus Roßhaupten (benachbartes Allgäu) teilte am Donnerstag kurz nach 10 Uhr über Telefon der Polizeiinspektion Füssen mit, dass er seine Ehefrau erschlagen hätte.
Umgehend fuhren Kräfte der Füssener Polizei zum angegebenen Haus. Der Rentner öffnete den eintreffenden Beamten, die im Keller des Doppelhauses tatsächlich die getötete Ehefrau des Mannes fanden. Der Tatverdächtige wurde umgehend festgenommen. Die Ermittlungen der Kripo Kempten haben zwischenzeitlich ergeben, dass es aus noch nicht geklärten Gründen am Mittwochnachmittag zu einem Streit zwischen den Eheleuten gekommen war.
 Nach dieser Auseinandersetzung lockte der Mann unter einen Vorwand seine 70-jährige Gattin in den Keller und erschlug sie mit einem Schraubenschlüssel. Dem 36-jährigen Sohn, der am Abend heimkam, erzählte der 73-Jährige, dass dessen Mutter außer Haus sei.
Als der Sohn im weiteren Verlauf ein Bad nahm, warf der Mann einen Fön in das Wasser um diesen ebenfalls zu töten. Da durch den Fehlerstromschutzschalter der Strom abgestellt wurde, überlebte der Sohn den Anschlag unverletzt. Am Vormittag rief der Tatverdächtige schließlich bei der Polizei an.
Die Ermittlungen der Kripo Kempten zum Tathergang und zum Motiv dauern an, weitere Angaben sind aktuell noch nicht möglich. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kempten wird der Beschuldigte dem Haftrichter vorgeführt werden. Eine Obduktion der Getöteten findet am Freitag statt.
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