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Mord oder kein Mord

Eine kalifornische Jury muss nun entscheiden, ob der US-Schauspieler Robert Blake (72) im Frühjahr 2001 den Tod seiner Ehefrau verursacht hat.

Dies werfen die Hinterbliebenen der ermordeten Bonny Lee Bakley dem Schauspieler vor. Die vier Kinder des Opfers fordern mit ihrer Zivilklage Schadenersatz.

Blake habe seine Ehefrau gehasst und getötet, um die gemeinsame kleine Tochter Rosie allein aufziehen zu können, argumentierte der Anwalt der Familie bei seinem Schlussplädoyer am Donnerstag, berichtete die „Los Angeles Times“. Im März dieses Jahres war Blake in einem Strafprozess von einer zwölfköpfigen Jury aus Mangel an Beweisen vom Vorwurf des Mordes frei gesprochen worden.

Der aus der TV-Serie „Baretta“ bekannte Star der siebziger Jahre hatte im Zeugenstand seine Unschuld beteuert, teilweise mit dramatischen Gebärden. Seine Frau habe viele Liebhaber und Feinde gehabt. Die 44-Jährige war nach einem gemeinsamen Restaurantbesuch im Mai 2001, ein halbes Jahr nach der Hochzeit, erschossen worden.

Christian Brando (46), Sohn des legendären Schauspielers Marlon Brando, war in den Zeugenstand zitiert worden, machte dort aber wiederholt von dem Recht auf Zeugnisverweigerung Gebrauch. Er gab zu, dass er Bakley gekannt hatte, wollte sich jedoch nicht näher über seine Beziehung zu ihr äußern. Blakes Anwälte hatten Brando als möglichen Täter in dem Mordfall genannt. Er war aber nie verhaftet oder angeklagt worden.

Während die Juroren bei einem Strafprozess das strenge Kriterium “über berechtigte Zweifel erhaben“ anlegen sollen, reichen bei einem Zivilverfahren weniger Beweise für einen Schuldspruch. So war etwa der frühere Footballstar O.J. Simpson 1994 in einem spektakulären Strafprozess vom Vorwurf des Doppelmordes freigesprochen worden. Die Hinterbliebenen der Opfer hatten aber in einem Zivilprozess Erfolg. Eine Geschworenen-Jury entschied 1997, dass Simpson wegen „widerrechtlich herbeigeführten Todes“ 33,5 Millionen Dollar Schadenersatz zu zahlen habe.

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