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Montezemolo droht mit Rückzug

Ferrari-Boss Luca Cordero di Montezemolo hat die Vorschläge des FIA-Chefs Max Mosley im versuchten Kampf gegen die "Langeweile" in der Formel 1 hart kritisiert.

Autotausch, Einheitsreifen, Zusatzgewichte, Elektronik-Ausbau, neue Qualifikationsformen oder geänderte Startaufstellung: Mosleys Vorschläge wurden von Montezemolo als “schwachsinnig” bezeichnet. Er drohte mit dem Rückzug Ferraris aus der Formel 1, sollte Mosley seine Reformprojekte durchsetzen.

“Ich bin stolz, dass Ferrari so stark ist. Wir haben stets intelligente Vorschläge akzeptiert, die der echten Natur der Formel 1 nicht widersprechen. Mosleys Projekte sind aber schwachsinnig. Ich frage mich, ob es sich noch lohnt, in der Formel 1 zu investieren”, sagte Montezemolo in einem Interview mit dem Staatssender RAI I am Sonntagabend. Montezemolo dabei weiter: “Ich bin zuversichtlich, dass Mosleys Vorschläge nicht durchgesetzt werden. Unsere Geduld wird aber nicht lang halten. Man kann nicht einfach benachteiligen, wer besser als die Gegner gearbeitet hat.”

Der Kritik hat sich auch Niki Lauda in einem Kicker-Interview angeschlossen. Der Jaguar-Boss bezeichnete die Vorschläge ebenfalls als “großteils Schwachsinn” und fordert im Gegenzug: “Weg mit der Elektronik, der Traktionskontrolle, der Telemetrie. Damit wieder der Fahrer sein Auto abstimmt und nicht der Computer.”

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