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Montafoner sind beste Oberländer-Mannschaft

©Luggi Knobel
Der Aufsteiger aus Schruns gewinnt das packende Prestigeduell in Nenzing knapp mit 3:2 und ist nun Sechster
Szenen Nenzing vs Schruns
NEU

Von den fünf Oberländerklubs in der Vorarlbergliga sind die Montafoner die derzeit stärkste Mannschaft in dieser Region. Im rassigen und emotionsgeladenen Prestigeduell vor fast 700 begeisterten Zuschauern behielt der Aufsteiger Schruns in Nenzing mit 3:2 knapp die Oberhand. Die Elf von Trainer Mario Ledetzky liegt nach dreizehn Spieltagen an der ausgezeichneten sechsten Stelle. Die letzten drei Aufeinandertreffen zwischen Nenzing und Schruns vor vier Jahren gewannen stets die Walgauer, aber diesmal reichte es trotz einer Aufholjagd nach Seitenwechsel nicht einmal zu einem Punkt. Sowohl Nenzing als auch Schruns werden im Aufstiegskampf wohl keine Rechnung mehr spielen, weil bei beiden Teams die Konstanz fehlt.

„Acht Eigenbauspieler in der Startelf waren im Derby sehr effizient und aufgrund der ersten Hälfte geht der Erfolg auch in Ordnung. Wir sind absolut im Plansoll, alles was jetzt im Herbst noch kommt ist Draufgabe“, war Schruns-Sportchef Christoph Stocker hochzufrieden. Für die Montafoner war es in Nenzing ein Heimspiel: Viele Anhänger feierten ihre Helden nach dem Schlusspfiff und gaben der Mannschaft die nötige Unterstützung. Nicht weniger als ein Dutzend gelbe Karten zückte der Unparteiische. Ausgerechnet Torjäger Rochus Schallert erzielte mit einem wunderbaren Schlenzer von der Strafraumgrenze ins linke Kreuzeck die Führung für die Gäste (5.). 17 (!) Saisonen schnürte der 33-jährige Stürmer für Nenzing die Schuhe und geht nun seit fast zwei Jahren für Schruns auf Torjagd. Bei den weiteren Treffern von Schruns leistete Schallert die mustergültige Vorarbeit. Timon Salzgeber musste den Ball nur über die Torlinie drücken und erhöht auf 2:0 (22.).

Nach Seitenwechsel ist der Hausherr Nenzing nicht wiederzuerkennen und drückt vehement auf das Tempo: Nenzing Goalgetter Necip Bekleyen macht in neunzehn Minuten mit seinem Doppelpack den Rückstand wett. Doch neun Minuten vor dem Schlusspfiff gelang dem gebürtigen Emser Manuel Demuth per wuchtigem Kopfball das Siegtor für die Montafoner. „Die erste Hälfte von meiner Mannschaft war eine reine Katastrophe. Bitter, aber wenn man zwei Tore wettmacht und dann im Derby zuhause doch noch ohne Zählbarem das Spielfeld verlässt. Normal muss man die Heimspiele, insbesondere das Prestigeduell gewinnen um in der oberen Tabellenhälfte mitzuspielen“, ärgerte sich Nenzing Coach Rene Wachter. Mit Exprofi Patrick Scherrer (Zerrung) und Andre Ganahl (Gelbsperre) fehlten den Walgauern zwei Leistungsträger an allen Ecken und Enden. Nach der vierten Heimniederlage ist Nenzing nur noch Mittelmaß und hat nicht einmal einen einstelligen Tabellenplatz inne.

FUSSBALL

Vorarlbergliga

13. Spieltag

FC Nenzing – Intersport FC Schruns 2:3 (0:2)

Sportplatz Nenzing, 650 Zuschauer, SR Jankovic

Torfolge: 5. 0:1 Rochus Schallert, 22. 0:2 Timon Salzgeber, 51. 1:2 Necip Bekleyen (Kopfball), 70. 2:2 Necip Bekleyen, 81. 2:3 Manuel Demuth (Kopfball)

Gelbe Karten: 9. Krainz (Foulspiel), 13. Hueller (beide Nenzing/Unsportlichkeit), 13. Summer, 42. Simoner (beide Foulspiel), 54. Dona (alle Schruns/Unsportlichkeit), 71. Schöpf (Foulspiel), 72. Jedliczka (beide Nenzing/SR-Kritik), 81. Pablo Henrique Nascimento, 83. Jonas Ganahl (beide Schruns/beide Foulspiel), 87. Bekleyen (Nenzing), 87. Romic, 87. Mathies (beide Schruns/alle Unsportlichkeit)

FC Nenzing (4-2-3-1): Grass; Nico Schöpf, Hueller, Jedliczka, Jovic (46. Tamer Özcan); Atila Özcan, Türtscher (46. Gerold); Krainz (74. Nicolussi), Öztürk, Bekleyen; Honeck

Intersport FC Schruns (4-4-2): Romic; Flöry (78. Kessler), Mathies, Simoner (46. Pablo Henrique Nascimento), Fischer; Dona (65. Jonas Ganahl), Summer, Demuth, Timon Salzgeber; Johannes Ganahl, Schallert

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