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Montafoner Funken auf einen Blick

Im Montafon war einiges los.
Im Montafon war einiges los. ©Jack Corilon
Unser Gemeindereporter Jack Corilon besuchte eine ganze Menge Montafoner Funken und sendete uns dazu sehenswertes Bildmaterial. Vielen Dank dafür! Das schruns-tschagguns.vol.at - Team!Bartholomäberg Funken 2008  Brunnastoba Funken 2008  Fritza Tobel Funken 2008 Gantschier Funken 2008 Schrunser Funken 2008 Galgenual Privatfünklein 2008 Galgenual Funken 2008 Gamplaschgg Funken 2008 Ganzanal Fünklein 2008 Gaschurn Funken 2008 Jetzmond Funken 2008 Gargellen Funken 2008 Partennen Funken 2008 Tragödie beim Privatfunken 2008 Silbertal Funken 2008 St. Anton im Montafon Funken 2008 St. Gallenkirch Funken 2008 Tschagguns-Mauren Funken 2008 Vandanser Funken 2008 Zamang-Gamprätz Funken 2008 Latschau Funken 2008

Ein Winternachtstraum war das “Abbrennen” vom Funken Gantschier!
Herrliches Wetter schon den ganzen Samstag über, besser konnten die Voraussetzungen nicht sein. Es fanden sich enorm viele Menschen gegen 19 Uhr auf dem Funkenplatz in Gantschier ein.

Gastronomisch war für alles gesorgt und auch der musikalische Background stimmte die Masse auf das bevorstehende Ereignis ein. Pünktlich um 1/2 8 Uhr zog die Kapelle ein, gefolgt von den berühmten Hexen und vielen Kindern mit Lampions und Fackeln. Vorerst wurde der Trätzfunken entfacht, um für die KLEINEN Teilnehmer die Fackeln zu entzünden. Über Mikrophon erfuhren wir auch noch, daß der Funken 10 eckig ist, daß 10 Kubickmeter Holz verarbeitet wurden, und daß er stolze 18 Meter in die Höhe ragt. Nach einem letzten Ständchen war es dann soweit. Er brannte schön gleichmässig, und der Knall der Hexe hatte es in sich. Mit dieser tollen Vorstellung waren natürlich alle zufrieden. Und schon morgen am Sonntag dürfen wir an anderer Stelle nocheinmal so ein fantastisches Spektakel erleben. Der Winter hat wahrscheinlich keine Chance mehr.

Bartholomäberg Funken
Bekannt durch sein  weites Leuchten und das immense Fackelrad ist er allseits beliebt und auch von Schruns aus gut sichtbar. Die Bärger- Gemeinschaft ist für ihre Professinalität im Funkenbau bekannt. Auch am Sonntag erleben wir hier sicher wieder ein Winternachtsmärchen der extra – Klasse.

Brunnastoba Funken
Dies ist ein Funken der fast schon auf der Höhe Kristberg zu finden ist. Man erreicht ihn über das Silbertal. Er wird heute Sonntag gegen 20 UHR entzündet. Wunderbar wie er majestätisch im Steilhang thront.

Luftkurort Gargellen – Funka
So, Gargellen ist der EINZIGE im Tal der traditionell am Sonntag gebaut und auch abgebrannt wird. In quatratischer Baumanier mit sehr großen Scheitern, die ein Mann mit einer Riesenaxt fortwährend spaltet. Ein tolles Erlebnis für unsere Touristen. Gargellen ist eben was “BESONDERES”.

Galgenual – privat – Fünklein
Hier baut ein guter OPA oder hier ENI genannt für seine Enkel einen romantischen kleinen Funken, mit viel Liebe wie man ja auch sehen kann.

Galgenual – Funka
Der steht in einem Schattenhang, das heißt im Dialekt “SCHATTAART”.  Wieder eine völlig andere Bauart.

Partenen – Funka
Hier fällt wieder die “ANDERE” Bauweise auf, ähnlich wie in Vandans, aber hier mit reichlich Holzwolle ausgestopft. Brennt angeblich über eine Stunde.

Kleine Tragödie beim Privatfunken
Auf der “MARK” zwischen St. Gallenkirch und Gaschurn hat ein liebender Vater für seine Kinder einen Privatfunken errichtet. In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es zum entsetzen der Familie Netzer Werner zum bitteren Eklat. Die Schwiegermutter von Werner Netzer hörte einen Knall oder zumindest laute Geräusche. Ihr Funken brannte.Mit viel Mühe ist es ihnen gelungen den entzündeten Funken zu löschen. Früher war es Brauch, daß man gegenseitig versucht hat, in der Vornacht den Funken der Gegengemeinde frühzeitig abzufackeln. Deshalb war ja die Funken – Wache so wichtig. Wenn man da einen erwischt hätte, na die Prügel und Hiebe hätten es in sich gehabt. ( ist alles vorgekommen ). Dann mußte am Sonntag neues Holz besorgt , und im Eiltempo alles neu aufgebaut werden.

Gaschurn – Funka
Gaschurn hat auch jedes Jahr einen sehr großen Funken, worüber sich nebst Einheimischen auch viele Touristen sehr freuen.

St. Gallenkirch – Funka
Ein architektonisches Wunderwerk. Er hat als einziger keinen Tisch (  Sockel ), ist also direkt ab Boden gebaut. Die Scheiter sind hier viel größer, wuchtiger. Ein besonderer Turm.

Jetzmond Funka beim Abbrennen
Ich wählte für Euch liebe Leser den Jetzmond – Funken, ob St. Anton im Montafon. Es ist der höchste aller Funken, mit einer Höhe von 28 Metern. Es ist eine kleine private Gemeinschaft, die diesen wunderbaren Funken seit 60 Jahren baut. Nach ein bißchen Musik war es dann um 19 UHR 15 soweit. Es war einer Tombola gleich, wer am meisten zahlte, durfte ihn dann unter Fachkundiger Anweisung anzünden. Das ist aber gar kein “KLACKS”, wenn man bedenkt, daß der in halber Höhe angesteckt wird. Da muß man also in schwindelnde Höhen hinaufsteigen.

Silbertal – Funka
Silbertal, oder auch “KLEIN – SIBIRIEN” wie es gerne genannt wird, hat mitten im Dorf seinen Funken, den es aber auch bereits am Samstag abbrennt. Der Trost hier ist der wunderbare Funken von der Bronnastoba der noch Romantik pur für sich beanspruchen darf. Alle sind herzlichst eingeladen am Sonntag dabei zu sein. Hier wird erst um 20 Uhr angezündet.

Tschagguns – Mauren – Funka
Dieser Funken steht auf der Strecke ins Hochmontafon. Nebst der Strasse in einer wahren “SCHATTA – LA – GANDA ” wie der Montafoner so schön sagt. Dort ist die Sonne nicht so oft zu sehen, aber nach der Größe des Funkens wird am Sonntag abend auch dieser unterbelichtete Talstrich in hellem Schein erleuchten.

Zamang – Funka – Gamprätz
Hier handelt es sich um einen sehr großen Funken in schneller professioneller Bauweise mit Kran. Besitzt keine Romantik, paßt in allem zum großen Parkplatz der Hochjochbahn -Zamang. Es kann eben nicht immer alles aus Zucker sein.

Ganzanal – Fünklein
Angesichts der Größe der übrigen, ist dieser ein” Kleiner Feiner.” Familienfunken, aber sehr schön und alle Kinder der Umgebung haben ihre Freude. Allerdings brennen sie ihn schon am Samstag ab. Sie möchten dann das Spektakel am Sonntag im großen Stil.

Gamplaschgg – Funka
Oberhalb von Schruns, halbe Höhe vom Kropfen. Da steht auch ein mächtiger Turm neben der Stütze von der Goldelbahn Hochjoch. Nicht zu übersehen und brennt bekanntlich äußerst lange.

Latschau – Funka
Dieser schlanke Funken steht in der letzten Kurve vor dem Stausee. Ein schlankes Kerlchen und ein süßer kleiner Trätzfunken daneben. Man sieht noch auf die Kuppen der Steinwand und der Zimba.

Vandanser – Funka
Dieser Funken ist als Einziger von einer völlig anderen Bauweise geprägt. Sonst finden wir im Montafon alles von 8 – 12 eckig und auch quadratisch, aber hier ist die Anordnung der Scheiter Sternförmig. Vandans liefert natürlich auch sein bedeutsames Klangfeuerwerk. Vandans war in mehrer Hinsicht immer schon etwas anders, sprich : schönstes Blumendorf. Leider kann man nicht auf allen Stellen gleichzeitig sein, um dem abbrennen beizuwohnen. Auch hier ein Gaudium der “Extra – Klasse.”

St. Anton im Montafon – Funka
Das ist eine Jdylle wie vor 25 Jahren. Diese jungen Funkenbauer posierten gerne für einige Fotos auf VN- Online. Stolz waren diese Buben, die alle ein bißchen wie Huckelbarry Finn und Tom Sawyer aussehen. Dieser Funken ist vielleicht nicht der Größte, aber sicher einer der Familiärsten.

Jetzmund – Funka
Das ist ein ganz besonderes Stück. Oft war es der größte im ganzen Tal. Er steht an einer äußerst exponierten Stelle und leuchtet bis auf die Vandanser Steinwand hinüber. Er ist weit über das vordere Montafon hinweg zu sehen.

Fritza – Tobel – Funka
Dieses Exemplar ist 12 eckig. Wenn man von St. Anton Richtung Bartholomäberg fährt, kommt dieser Funken nach dem Jetzmund- Funken, der schon durch seine enorme Größe und den besonderen Platz auffällt. Aber auch Fritza – Tobel hat seinen ganz eigenen Reiz. Schön ist, daß in diesem herrlichen Tal dieses Brauchtum noch voll erhalten ist. Im Montafon haben wir ja insgesamt 22 Funken, das ist ja sonst nirgendwo in dieser Konzentration anzutreffen. Das Montafon ist nicht umsonst das Paradies Österreichs. Der Herrgott macht hier zweimal im Jahr Urlaub.
Funken Schruns
Am Samstag arbeiteten die Funkenbauer, jung wie alt an ihrem Meisterstück. Das Wetter spielte mit, und so hatten alle enormen Spaß dabei.Ich denke, die Fotos sprechen für sich. Heute wird ja traditionell im ganzen Tal gegen 19 UHR angezündet, lediglich ein paar Ausnahmen haben das bereits in der Vornacht getan. Das entspricht natürlich nicht dem eigentlichen Brauchtum, aber andererseits haben wir halt eben das doppelte Vergnügen. So hoffen wir nun alle, daß auch der Schrunser Funken der ebenfalls nicht genagelt ist, schön gleichmäßig brennen wird. Das Schlimmste Desaster ist natürlich, wenn er nach einer Minute in sich zusammen fällt. Aber bei so einem Wetter wird das wohl kaum der Fall sein. Also seid alle pünktlich.

Funken – Gantschier
Traditionell wird der Funken am Sonntag abgebrannt. Gantschier hat das im Jahre 1999 geändert. Wie mir die zuständigen der Funkenzunft mitteilten, wurde es durch die Konkurrenz in Vandans schwierig, da diese auch noch ein Klangfeuerwerk zusätzlich bieten. Somit wurde hier weniger Unterstützung erhalten, und das Konzept wurde erfolgreich geändert. Gantschier bietet nämlich in einziger und besonderer Form einen spektakulären “HEXENTANZ”. Jetzt haben wir dazu gewonnen, denn der Funken am Samstag gibt uns allen die einmalige Möglichkeit, diesem wohl einzigartigen “BRAUCHTUM” an zwei Tagen , an zwei verschiedenen Orten beizuwohnen. Also auf ins Gantschier, am Samstag um 19 UHR 30 werden wir sehen wie schön er brennen wird. Für Musik, Glühwein und tolle Stimmung ist von den Veranstaltern bestens gesorgt. DIESES EXTRA – GAUDIUM sollte von keinem Montafoner versäumt werden!

Quelle: Gemeindereporter Jack Corilon

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