Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Montafoner am Klassik-Olymp

Schwarzach - Mehrere tausend Personen fasst ein Konzertstadion in der japanischen Stadt Sapporo, in der in wenigen Wochen die Spitzen der europäischen Klassik-Branche auftreten werden.

Ein Blick auf die Komponisten-Liste dürfte die Aufmerksamkeit der Österreicher und Vorarlberger besonders schärfen. Herbert Willi, von dem erst im letzten Sommer ein Klarinettenkonzert bei den Salzburger Festspielen uraufgeführt wurde, ist „Composer in residence“. Das bedeutet u. a., dass zahlreiche Werke des Montafoners auf dem Programm stehen, dass der Komponist und Pädagoge Meisterkurse gibt und einziger Juror eines groß angelegten Wettbewerbes ist.

Sein diesbezüglicher Kommentar: „Das Niveau der jungen asiatischen Komponisten ist enorm.“ Der Annahme, dass sich die Europäer da in Zukunft wohl sehr warm anziehen müssen, stimmt er zu. Bemerkung am Rande: In Asien holen vor allem die Komponistinnen enorm auf. Herbert Willi freut das besonders.

Neue CD-Produktion

Schon vor einigen Jahren und vor allem nach einer Uraufführung im Wiener Musikverein wurden asiatische Konzertveranstalter auf den Österreicher aufmerksam. Es folgte eine Konzerttournee nach Korea sowie die Einspielung seiner Werke auf CD. Die zweite dieser Ausgaben liegt nun vor. Die wesentlichen Kammermusikwerke wurden von renommierten Solisten und Ensembles gespielt. Die Zurückhaltung, die Willi bislang in Sachen CD-Produktionen übte, hat sich ausgezahlt, es gelangte nun ein Produkt von hoher Qualität auf den Markt.

Vom Niveau der Kompositionen hat sich inzwischen auch der italienische Maestro Riccardo Muti überzeugt, er übernimmt Hauptwerke von Herbert Willi in einen Konzertzyklus mit den Wiener Philharmonikern. „An Muti habe ich gar nicht zu denken gewagt, er macht wenig neue Musik“, erläutert der Komponist die Bedeutung dieser Wahl des Star-Dirigenten.

Aber nicht nur in der asiatischen Klassik-Szene ist der Musiker aus dem Montafon ein gefragter Künstler, mehr als zehn Jahre nach der Uraufführung in Zürich hat das Stadttheater in Klagenfurt quasi klammheimlich seine Oper „Schlafes Bruder“ auf den Spielplan gesetzt. Dem neuen Intendanten Josef Köpplinger war die Realisierung des Werkes ein besonderes Anliegen. Willi wird die Oper mit dem Libretto von Robert Schneider allerdings überarbeiten.

Abgesehen davon stehen Willi-Werke in nächster Zeit von St. Petersburg bis Los Angeles auf dem Programm.

Neue CD: „Herbert Willi – Chamber Music 1984-2005“, Camerata, aufgenommen mit namhaften Musikern wie Reinhold Friedrich, Wolfgang Schulz, dem Artis-Quartett, Ferenz Bognar u. a. in Wien, Berlin und Feldkirch.

HAUPTTERMINE

  • Festival: „Composer in residence“ beim Pacific Music Festival in Sapporo im Juli 2007
  • Uraufführung: 7. März 2008, Konzert für Horn und Orchester (Solist: Stephan Dohr), Musikverein Wien
  • Oper: „Schlafes Bruder“ überarbeitet, Premiere: 29. März, 2008 am Stadttheater Klagenfurt
  • Riccardo Muti: Aufführungen des Flötenkonzertes durch die Wiener Philharmoniker unter Riccardo Muti vom 12. bis 15. April 2008 in Wien
Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Montafoner am Klassik-Olymp
  • Kommentare
    Kommentar melden
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen