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"Monopol schützt Spieler besser"

Top bei Produktivität, erstklassig hinsichtlich Profitabilität, extrem innovativ in der Gestaltung des Spielangebotes (z. B. als österreichweit erster Anbieter bargeldloser Automatenspiele), äußerst kreativ beim Ausrichten von Events:

Das Casino Bregenz wird nur bei der Höhe des Bruttospielertrages vom Casino Wien überrundet, ansonsten verkörpert man in Österreichs „Casino-Landschaft“ eine allererste Adresse.

Dieses Kompliment formulierte der neue Generaldirektor der Casinos Austria, der gebürtige Vorarlberger Dr. Karl Stoss. Diese Performance des Standorts Bregenz sei umso bemerkenswerter, als man ja nicht nur im neuen Casino Lindau, sondern auch in einer Reihe nicht weit entfernter Schweizer Spielstätten (an denen Casinos Austria beteiligt sind) ernstzunehmende „Konkurrenz vor der Haustür“ habe. Bregenz wird noch heuer innen adaptiert, der Gastro-Bereich erfährt durch eine Neugestaltung der „Falstaff“-Terrasse einen Relaunch, mit Zumtobel wird eine neue Lichttechnik innen und außen realisiert. Stoss will künftig nicht nur mit dem „Mercure“ stärker kooperieren, auch mit dem Festspielhaus als Co-Veranstalter sollen noch ungenutzte Synergien gehoben werden.

Fast ein Drittel des 2006 erzielten Umsatzes von 3,35 Mrd. Euro generieren die Casinos Austria außerhalb Österreichs, wo man 64 Casino-Standorte betreibt, von Belgrad (seit Juni 07) über Argentinien bis hin zu karibischen und mediterranen Kreuzfahrtschiffen. Weil man es als vergleichsweise kleiner (Glücks-)Spiel-Player niemals mit US-amerikanischen oder z. B. australischen, regelrechten Spiel- und Vergnügungsindustrien aufnehmen könne, die ganze „Spielstädte“ (z. T. auf künstlich angelegten Inseln) aus dem Boden stampfen, setzen Casinos Austria auf andere Trümpfe, um im heiß umkämpften globalen Spiele-Business buchstäblich erfolgreich „mitzumischen“. „Unsere stärksten Assets sind ein intaktes, bewusst gepflegtes Seriositäts-Image, eine Eigentümerstruktur, die zu mitunter mafios infiltrierten Betreibern überzeugend kontrastiert, sowie unsere solide Verankerung am Heimmarkt. Das Monopol halten aber nicht wir, sondern die Republik – wir verfügen über 12 Casino-Konzessionen plus eine Konzession für Lotterienspiele“, stellte Stoss klar.

Der Casino-General beharrte auch diesmal darauf, dass effizienter Spielerschutz am besten in unserer Monopol-Konstellation praktizierbar ist. Drei Zahlen dazu: Allein in Österreich gelten 200.000 Personen als „spielsuchtgefährdet“. Allein bei den Casinos Austria sind 85.000 Personen gesperrt, teils auf eigenen Antrag. Andererseits tun allein in der kleinen Alpenrepublik über 3000 illegale Spielautomaten Dienst. Da wandern auch Vermögen am Fiskus vorbei. Können aber im zunehmend relevanten Internet Spieler nicht in die (absolut ungeschützte) Anonymität abtauchen? Stoss: „Wir selbst sind auch größter Anbieter im Web – gespielt werden kann nur nach rigide überprüfter Legitimation, bei den Spieleinsätzen üben wir Selbstbeschränkung bei 800 Euro pro Woche.“

Casinos Austria sind (nach Austria Tabak) zweitgrößter Steuerbringer in der Republik (mit 530 Mill. Euro im Jahr). Sie sind der größte Sportförderer – 3 Prozent vom Lotterienumsatz wandern in die Breitensportunterstützung. Sie sind Sponsor der Bregenzer Festspiele und engagierten sich namhaft beim kürzlich eröffneten Olympia-Sportzentrum in Dornbirn.

Casinos-Facts

Konzernumsatz 2006: 3,4 Mrd. Euro (+ 10,2 Prozent)
Davon Casinos: 1,255 Mrd. Euro
Ergebnis: 41,6 Mill. Euro (nach 29,6)
Besucher: 19 Millionen weltweit (+ 2,7 Prozent), davon Österreich 2,4 Millionen (+ 6 Prozent).
Equipment: 1131 Spieltische und 11.188 Automaten weltweit

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