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Mohrenbrauerei erhielt Großauftrag aus Schweden

Bregenz - Der Vorarlberger Bierhersteller Mohrenbrauerei hat einen Großauftrag aus Schweden über zwei Millionen Flaschen "Mohren Pfiff" für 2008 erhalten.

Dies entspreche einem Viertel der Jahresproduktion der Dornbirner Brauerei. Seit 1. Oktober ist der Vorarlberger Gerstensaft in 300 staatlichen Geschäften, wo Alkohol in Schweden ausschließlich verkauft werden darf, erhältlich, informierte die Brauerei am Donnerstag.

Heinz Huber, Geschäftsführer des traditionsreichen Brauunternehmens, bezeichnete den Auftrag als „größten Exporterfolg“ in der Geschichte des Unternehmens. Der Auftrag gilt für drei Jahre mit der Option auf Verlängerung. Mohrenbrauerei-Pressesprecher Thomas Pachole betonte gegenüber der APA, der Deal sei besonders hinsichtlich der stagnierenden Marktentwicklung sehr willkommen. 2006 seien allein im Vorarlberger Lebensmitteleinzelhandel 500.000 Liter weniger Bier verkauft worden, 2007 waren es 300.000 Liter weniger. Die Mohrenbrauerei habe zwar ihren Anteil im schrumpfenden Markt im selben Zeitraum erhöhen können, dennoch sei es wahrscheinlich, dass man über kurz oder lang ebenfalls von der Entwicklung betroffen sein werde.

Zum abnehmenden Bierkonsum in Österreich kommen laut Pachole massive Teuerungen bei Glas und vor allem beim Brau-Rohstoff Gerste. Da in China immer mehr Bier gebraut werde, gingen dem europäischen Markt die Rohstoffe ab. Die „dramatische Preisentwicklung“ werde sich 2008 auch auf den Konsumenten auswirken. Um wie viel der von vielen geliebte Gerstensaft teurer wird, sei aber noch offen, so Pachole.

Angesichts dieser Entwicklungen habe man sich bei der Mohrenbrauerei dazu entschieden, neben dem regionalen Markt auch internationale Nischenmärkte zu bedienen. Auf der „Bianetta Birra“ in Rimini im Februar 2007 habe man erstmals Kontakte zu einem schwedischen Zwischenhändler geknüpft. In einer Verköstigung durch schwedische Biersommeliers sei das Mohrenbrauerei-Produkt dann aus 16 Biersorten von Brauereien aus Slowenien, Österreich und Tschechien für das schwedische Staatsmonopol ausgewählt worden.

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