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Möwen und andere Tiere machen Rom zu schaffen

Möwen sind zu rattenähnlicher Plage geworden
Möwen sind zu rattenähnlicher Plage geworden
Die Stadt Rom ist mit einer Möwenplage konfrontiert. Wegen dem milden Klima, dem Fehlen natürlicher Feinde und dem Müll auf den Straßen seien ideale Lebensbedingungen für Möwen entstanden, die oft auch aggressiv seien. Die Vögel hätten Hunde oder auch Kinder angegriffen, berichtete die Gemeinde. Es sei schwierig, die Eier der Tiere ausfindig zu machen, um deren Zahl so zu verringern, hieß es.


Vögel sind längst ein Problem in Rom. Vor allem in den milden Herbst- und Wintermonaten hat eine Star-Invasion die Stadt unter Druck gesetzt. Scharenweise haben sich Passanten, Autofahrer und Geschäftsleute über die Stare beschwert. In der Nähe des Justizpalastes oder auch nahe des Hauptbahnhofes Termini riskiert man schnell, Zielscheibe für die Exkremente der Vögel zu werden.

145 verschiedene Tierarten bevölkern die Hauptstadt Italiens, berichten Biologen. Neben herrenlosen Hunden und Katzen leben mittlerweile auch Füchse, Vipern und Falken in der Ewigen Stadt. Nicht etwa nur in den Vororten trifft man auf die Tiere, sondern mitten im Zentrum von Rom. Arbeiter, die mit der Restaurierung des Kolosseums beschäftigt sind, entdeckten auf dem vorletzten Ring des Monuments, eine sechsköpfige Igelfamilie, die sich zwischen den antiken Steinen des römischen Wahrzeichens eingenistet hatte. Sie hatte einen Ort gewählt, der Touristen nicht zugänglich ist. Inzwischen kümmern sich Tierschützer um die stacheligen Säuger.

Das Kolosseum und die Kaiserforen sind zur Zeit Schauplatz einer Rattenplage. Wegen der Ratten blieb am Mittwoch der Schalter für den Verkauf der Eintrittskarten zu den Kaiserforen und zum Palatin vor dem Kolosseum geschlossen, da eine Desinfizierung im Gange war. Im Nationalmuseum Palazzo Massimo kam es zu Protesten des Personals, weil die Nager in die Säle eingedrungen waren.

Mehr als sechs Millionen Nagetiere bevölkern die Ewige Stadt und ihre Zahl ist steigend. Allein 2015 ist die Zahl der Beschwerden wegen der Plage um 133 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen, berichtete die römische Tageszeitung “La Repubblica”. Ratten bevölkern U-Bahnschächte, Abflusskanäle und Parks. Das Gesundheitsamt will verstärkt auf neue Technologien gegen die Rattenplage zurückgreifen. So werden

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