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Mögliche Bärensichtung am Karren: Behörden noch vorsichtig kritisch

Dornbirn. Bergsportler wollen am Karren einen Bären gesehen haben. Bei einer Nachschau mit Förstern habe man auch Spuren gefunden. Vonseiten des Landes hält man die Sichtung an sich für wenig wahrscheinlich. 

Am Wochenende sorgt ein Posting in den sozialen Netzwerken für Aufsehen: Zwei Mountainbiker wollen am Karren bei Dornbirn einen Bären gesehen haben. Man sei selbst noch am nächsten Tag mit Förstern im Wald auf Spurensuche gewesen und habe unter anderem auch einen scheinbaren Pfotenabdruck gefunden, der an eine Bärentatze erinnert. Am Samstagabend trat einer der beiden Sportler über die sozialen Netzwerke mit seiner Sichtung an die Öffentlichkeit, hunderte Menschen reagierten auf das Posting.

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Am Montag war das Posting nicht mehr online. Harrasser stehe aber zu seiner Aussage, er sei sich “120 Prozent sicher”. Landes-Wildökologe Hubert Schatz ist dennoch vorsichtig. Er bestätigt zwar, dass sich die beiden Burschen absolut sicher seien – gesicherte Spuren auf einen Bären habe man aber noch nicht. Er selbst sei noch kritisch, und zwar aus mehreren Gründen.

Sichtung weit entfernt von bisherigen Verbreitungsgebiet

“Wäre die Sichtung im Montafon oder am Rätikon gewesen, dann wäre es wahrscheinlicher”, wundert er sich über den Sichtungsort. Braunbären sind im Alpenraum vor allem im Südtirol und Graubünden, aber auch in Kärnten und Osttirol gesichert. Von den Kollegen in der Schweiz habe er jedoch bestätigt bekommen, dass es in letzter Zeit keine Hinweise auf Bären in Grenznähe zu Vorarlberg gegeben habe.

Hochjagd ohne Bärenspuren

In den letzten Wochen war sowohl in der Schweiz wie auch Vorarlberg Hochjagdsaison auf Rotwild. Somit waren quasi in allen Revieren Jäger verstärkt auf der Pirsch. Bärenspuren oder gar Sichtungen wurden keine gemeldet.

Keine Tiere gerissen

Auch sind derzeit noch viel Vieh auf den Freiflächen, nicht zuletzt Schafen auch auf höher gelegenen Gebieten. Auf seinen Weg durch Vorarlberg hätte der Bär vermutlich auch die leichte Beute in Form von Schafen gerissen, vermutet Schatz. Solche Fälle wurden jedoch ebenfalls nicht gemeldet. Es wundert daher, dass der Bär es unbemerkt so weit nördlich geschafft hätte. Man halte nun die Augen nach weiteren Hinweisen auf eine mögliche Anwesenheit eines Braunbären offen.

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