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Möchtegern-Erpresser vor Gericht

Zwei Männer filmten ein Video, das den betrunkenen Russell Crowe bei einer Rangelei mit einer Clubbesucherin zeigt. Der Schauspieler sollte damit erpresst werden.

Raubein Russel Crowe macht seinem Ruf wieder alle Ehre: In betrunkenem Zustand fing der Hollywoodstar vor einem Nachtclub im australischen Coffs Harbour eine Rangelei an und stritt sich auf äußerst uncharmante Art mit einer Besucherin, wie Staatsanwalt Colin McPherson einem Geschworenengericht der Stadt am Mittwoch sagte.

Allerdings muss sich nicht der rüpelhafte Schauspieler vor Gericht verantworten, sondern zwei Männer, die seinen filmreifen Auftritt auf Video hatten und offenbar versuchten, ihn damit zu erpressen. Nach Angaben des Staatsanwalts bemühten sich die beiden 38-Jährigen, einen Kontakt zu dem australischen Filmstar herzustellen, um ihm das Video zu verkaufen.

McPherson zufolge hörte die Polizei ein Telefongespräch der beiden Angeklagten ab, in dem sie darüber beratschlagten, wie sie Crowes Bruder kontaktieren könnten. Demnach wollten sie für das Video umgerechnet über 120.000 Euro haben. Später wurde der Band an den Fernsehsender Channel Nine verkauft. Auf dem Video ist zu sehen, wie sich Crowe im vergangenen November mit einem Clubbesucher anlegte und einen Streit mit einer Frau anfing. Anschließend brauste er in einer Limousine davon.

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