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"Möchte in der Formel 1 bleiben"

Die "Jaguar-Raubkatzen" werden mit Jahresende eingeschläfert, doch Christian Klien gibt nicht auf, macht sich selber Mut. Vor dem Schanghai-Grand-Prix verriet das "GP-Kücken" seine Stimmungslage und seine Hoffnungen.

VN: Bist du sehr überrascht, dass sich Ford mit Jahresende von der F 1 verabschiedet und Jaguar verkauft?

Klien: Die Meldung war für mich überraschend. Wir bei Jaguar glaubten eher, dass sich Ford noch mehr engagieren würde. Die Entscheidung ist in Amerika getroffen worden, ich konnte zu dieser Entwicklung nichts beitragen.

VN: Wie beurteilst du deine derzeitige Lage. Siehst du persönlich noch reelle Chancen, 2005 weiter Formel 1 zu fahren?

Klien: Die eingetretene Situation ist sicherlich nicht als vorteilhaft für mich zu sehen. Ich arbeite aber nach wie vor mit vollem Einsatz mit meinem Team Jaguar-Racing zusammen, um weitere WMPunkte zu sammeln. Ich denke, dass die Chancen für mich, auch 2005 in der Formel 1 zu fahren, dennoch gegeben sind. Wie aber schon mehrfach betont, müssen wir nun abwarten, was mit dem Team geschieht.

VN: Gibt es Parallelgespräche mit anderen Teams wie BAR oder Jordan, wo noch freie Plätze zu haben sind?

Klien: Wir waren mehrfach mit diversen F-1-Teams im Gespräch. Allerdings kann über diese Gespräche derzeit nicht in den Medien berichtet werden.

VN: Mal ehrlich: Hast du dir schon Gedanken gemacht, was du 2005 machen wirst, falls du kein F-1-Cockpit mehr bekommen würdest?

Klien: Meine Gedanken sind ganz auf die F 1 konzentriert. Es liegen noch drei schwierige Rennen auf drei mir unbekannten Strecken vor mir. Ich beschäftige mich daher in erster Linie mit der Gegenwart. Die F 1 hat für mich weiterhin oberste Priorität. Ich hoffe halt, dass es irgendwie weitergeht. Jaguar schaut jetzt, ob es einen Käufer findet, oder versucht selber, das Team auf diverse Sponsoren aufzuteilen. Ich überlege mir im Moment noch keine andere Rennserie.

VN: Wie motivierst du dich für die drei restlichen Saisonrennen in Schanghai, Suzuka und am Ende in Sao Paolo?

Klien: Ich denke, jeder Sportler, der gute Leistungen erbringen will, setzt sich selber die Motivation. In allen bisherigen Rennsaisonen, vom Kart bis zur Formel 1, habe ich mich selber am meisten motiviert. Dies werde ich auch zukünftig so halten.

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