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Mitterlehner: Opel-Werk Aspern nicht gefährdet

Treffen mit GM-Vertretern
Treffen mit GM-Vertretern ©APA (Techt)
Wirtschaftsminister Mitterlehner hat vor Beginn des EU-Sondertreffens über den angeschlagenen deutschen Autohersteller Opel in Brüssel betont, dass das GM-Werk in Wien-Aspern nicht gefährdet sei. Wien-Aspern sei in einer gesamteuropäischen Lösung für Opel "nicht wegdenkbar". Jedenfalls werde bei dem Treffen mit Vertretern von General Motors "heute sicher keine Entscheidung fallen".

Der deutsche Staatssekretär im Wirtschaftsministeriums Jochen Hohmann sagte, er erwarte ein Update durch GM-Vertreter, so dass “am Ende das eine oder andere rauskommt was unser Minister in die USA mitnehmen kann”. Ziel des Treffens sei auch eine gemeinsame europäische Position. “Das eine oder andere ist nachzubessern”, sagte der Staatssekretär. Noch zu klären zwischen Opel und dem amerikanischen Mutterkonzern GM wären etwa Patent-, Verflechtungs- und Abschottungsfragen.

Insgesamt ortet Mitterlehner ein “Nervenspiel”. Eine “bestimmte Spannung” sei “schon spürbar”, weil die Sache mehrere Wochen bereits hin und her gehe. “Der, der sich jetzt noch ruhig verhält, wird die besten Karten haben”. Wer von europäischer Seite zu schnell Zusagen mache, werde nicht so gut dran sein.

Die Strategie beim Sondertreffen “zielt darauf ab, dass wir Informationen bekommen und uns austauschen”. Er hoffe, dass “einmal eine Entscheidung fällt”, vor allem in den USA, wie es insgesamt mit General Motors weiter gehe. Er erwarte eine Entscheidung nicht vor dem 31. März. Jedenfalls würde er sich vom heutigen Treffen auch eine Mitteilung über die amerikanische Position gewünscht.

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