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Mitten im Festspielrummel

Martin Deuring hat seinen Festspielplatz schon und der ist im Orchestergraben.

Bregenz (VN) Dass er Musiker werden würde, war für den Bregenzer Martin Deuring eigentlich immer klar. Nur über das Instrument, da musste man noch diskutieren. „Mit fünf oder sechs Jahren habe ich angefangen Musik zu machen. Ich habe dann mit Klarinette begonnen und bin jetzt beim Kontrabass gelandet“, erinnert sich Deuring und fügt hinzu, dass es mit dem Kontrabass und ihm anfangs eine Liebe auf Raten und jetzt die ganz große Lebensgemeinschaft ist. „Ich wollte immer Klarinette spielen. Dann wurde mir aber nahegelegt, es doch mit dem Kontrabass zu versuchen. Ich sei einfach ein Kontrabassist, hieß es da. Die Freude am Wechsel kam dann ganz automatisch“, so Deuring, der in diesem Sommer Teil des großen Festspielrummels am Bodensee ist. Der bringt den Vater eines Sohnes aber nicht aus der Ruhe. „Ich mag es, wenn die Stadt voll ist. Das Verkehrschaos mag ich dann wieder weniger. Das macht aber nichts, weil dann fahre ich einfach mit dem Rad zu den Proben“, schwingt sich Martin Deuring auf den Sattel. Geprobt wird nämlich schon beim Symphonieorchester Vorarlberg – für die Operette von Ernst Krenek „Kehraus um St. Stephan“ im Kornmarkttheater, die Orchestermatineen und das Konzert am See. „Ich bin einer der Musiker, die beinahe von Anfang an beim Symphonieorchester dabei sind und habe darum mitverfolgen können, welche Entwicklung das Orchester durchgemacht hat. Und die ist ausgezeichnet“, fährt Deuring fort.

Freude am Spiel

Man habe sich als Vorarlberger Klangkörper mit Vorarlberger Musikern international durchsetzen können und der Job mache zudem auch noch Spaß. „In diesen ganzen Berufsorchestern, da greift eben immer das Beamtentum. Da sitzen dann die Herren Beamten und warten auf die Pensionierung. Das gibt es bei uns nicht, bei uns bleibt jeder so lange, wie er wirklich spielen will, und das merkt man.“ Ob sein Sohn – stolze 18 Monate alt – später auch einmal den Bogen zur Hand nehmen wird, darüber wagt Deuring noch nicht zu spekulieren. Musikalisch ist er aber. „Man könnte sagen, dass er perkussiv sehr aktiv ist“, verrät der Herr Papa und macht sich auf den Weg zur nächsten Festspielprobe.

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