Mitte 20: Eine aufregende Zeit!

Sabrina wird bald 24 und legt seit Kurzem großen Wert auf ausgewogene Ernährung und trinkt gerne Tee. Gesundheit hat für sie Vorrang!
Sabrina wird bald 24 und legt seit Kurzem großen Wert auf ausgewogene Ernährung und trinkt gerne Tee. Gesundheit hat für sie Vorrang! ©Stiplovsek
Nenzing - In den Zwanzigern ändern sich einige Dinge im Leben. W&W hat mit Sabrina aus Nenzing über die sogenannte „Quarterlife Crisis“ gesprochen.

Früher war alles viel einfacher, unbeschwerter: Die Nächte wurden im Club durchgetanzt, über morgen wurde nicht nachgedacht und eine leere Geldtasche konnte einen nicht aus der Bahn werfen. In den Zwanzigern merkt man plötzlich, dass das Leben nicht mehr ganz so einfach ist. Nicht umsonst hat die Band Blink 182 gesungen: „Nobody likes you when you’re 23…“.

Weil ich es mir wert bin

Sabrina wird im April 24 und hat sich vor ein paar Jahren dazu entschlossen, auf gesunde Ernährung um­zusteigen. „Fast-Food ist kein Thema mehr für mich. Ich achte auf Bio-Produkte, esse viel Obst und Gemüse und mache mir gerne einen Smoothie, damit ich auch zwischendurch etwas Gesundes habe. Außerdem nehme ich mir die Zeit und koche oft frisch“, erzählt die hübsche Blondine. Da Sabrina in Mailand studiert und modelt, schätzt sie es, wenn sie in ihrer Heimat Vorarlberg ist. Hier genießt sie die Natur: „In einer Großstadt ist die Luft ganz anders, darum bin ich in Vorarlberg gerne draußen und atme die frische Bergluft ein. Das ist ein willkommener Ausgleich zum stressigen Stadtleben.“

Keine Afterparty!

Früher tanzte man bei der coolen Party auf der Theke, meinte was zu verpassen, wenn man zuhause bleiben muss und konnte die Nacht zum Tag machen. Mitte 20 schaut das ganz anders aus. „Als ich jünger war, bin ich viel länger weggegangen, jetzt mache ich spätestens um halb drei schlapp. Meine Freunde sind alle in diesem Alter und wir genießen lieber gemütlich ein gutes Essen oder man geht in eine tolle Bar. Die Afterparty morgens um vier muss nicht mehr sein“, erzählt Sabrina.

Sparefroh

Nach dem Studium verdient man sein erstes, eigenes Geld. Leider ist man immer noch pleite, denn Miete, Auto und Co. verschlingen den größten Teil des Gehalts. „Ich habe schon während des Studiums immer nebenher gearbeitet. Außerdem führe ich ein Einnahmen-Ausgaben-Buch. Es ist wichtig, dass man nicht den Überblick verliert“, so die 23-Jährige. Auch über eine Familiengründung macht sich Sabrina noch keine Gedanken: „Schon einige meiner Bekannten aus Vorarlberg haben geheiratet oder haben Kinder. Ich habe erst meinen Bachelor gemacht und konzentriere mich jetzt auf meine Karriere. Familie kann noch warten!“

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Anti-Aging schon Mitte 20?

Vorbeugen und Schützen heißt die Devise in diesem Alter. Denn sind Falten und Pigmentflecken erst einmal entstanden, wird es schwer, sie wieder verschwinden zu lassen. Wichtigstes Kriterium für einen jungen Teint ist dabei eine ausreichende Feuchtigkeitsversorgung. Denn nur wenn die Zellen genügend Wasser speichern, sieht die Haut prall und glatt aus.

10 Dinge, die man Mitte 20 durchmacht

Man fühlt sich alleine: Selbst wenn man nicht alleine ist, hat man manchmal das Gefühl, der einsamste Mensch auf dieser Welt zu sein.

Man denkt an Geld: Obwohl man endlich arbeitet, glaubt man, nun noch weniger Geld zu haben, als in der Ausbildung.

Freundschaft ändert sich: Viele Freunde leben in einer anderen Stadt, studieren und verfolgen ihr berufliches Ziel. Leute, die man kennenlernt, sind eher Bekannte.

Erste Falten: Ab 25 setzt die Hautalterung ein. Es kann sein, dass man die eine oder andere erste Falte entdeckt.

„Jeder“ heiratet: Einige Freunde werden sesshaft und heiraten, bekommen Kinder. Man selbst fühlt sich aber noch viel zu jung dafür!

Gesundheit wird wichtig: Man verträgt den Alkohol nicht mehr so wie früher. Kräutertee wird ständiger Begleiter und Obst sowie Gemüse sind fester Bestandteil der Ernährung.

Natur wird geschätzt: Man atmet tief durch und genießt die frische Landluft. Spaziergänge in der Natur werden zur Erholung und sind alles andere als langweilig.

Man kümmert sich: Politik, Tierschutz, Soziales: Plötzlich fängt man an, sich eine eigene Meinung zu bilden, sogar etwas bewirken zu wollen. Egoismus war gestern, man kümmert sich auch um andere.

Nichts mehr beweisen: Man stellt fest, dass das Leben von den Plänen im Kopf abweicht. Frühere Erwartungen verlieren an Bedeutung.

Alt im Lieblingsclub: In diesem Club hat man etliche Nächte durchgefeiert. Jetzt sind nur noch „Kinder“ dort und man bleibt lieber daheim.

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