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Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen erschossen

In der sudanesischen Krisenregion Darfur haben Regierungstruppen einen Mitarbeiter der internationalen Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (Medecins Sans Frontieres, MSF) erschossen.

Wie die Organisation am Mittwoch mitteilte, wurde der Sudanese vor einem Lagerhaus in der Stadt Labado getötet. Etwa 29 weitere einheimische MSF-Mitarbeiter gelten seit Beginn der Kämpfe am Freitag vergangener Woche als vermisst, sagte die Organisation.

„Für Mitarbeiter von Hilfsorganisationen wird es in Darfur immer riskanter“, erklärte MSF. Erst am Dienstag hatte Save the Children UK den Abzug aller Mitarbeiter aus Darfur bekannt gegeben. Die Organisation hat bereits den Tod von vier Mitarbeitern zu beklagen.

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