Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Mit Vollgas in den Westen

Die Formel 1 fährt mit Vollgas in den Westen. Innerhalb von nur acht Tagen stehen die zwei Übersee-Rennen in Montreal und eine Woche später in Indianapolis an. Christian Klien freut sich über sein Comeback.

Renault-Pilot Fernando Alonso führt nach vier Siegen in bisher sieben WM-Läufen klar mit 59 Punkten vor Räikkönen und Toyota-Pilot Jarno Trulli (je 27) und ist auch in Kanada Favorit, die Rennen in Nordamerika können also eine Vorentscheidung bringen. Den Titelkampf gibt Räikkönen aber trotz seines jüngsten Pechs nicht auf. Zwar hat er vor dem achten Saisonlauf am Sonntag (Start: 19.00 Uhr MESZ) schon 32 Zähler Rückstand auf Alonso, ist sich aber sicher: “Früher oder später wird das Glück Alonso verlassen. Dann schlägt unsere Stunde”, sagte er.

Anders liegt der Fall bei Michael Schumacher. Als erster F1-Pilot könnte er zum achten Mal ein Rennen auf derselben Strecke gewinnen. Aber: Der Deutsche wartet seit acht Rennen auf einen Erfolg – das ist die längste Durststrecke seit seinem Wechsel zur Scuderia 1996. Dennoch werden ihm gute Chancen auf dem Circuit Gilles Villeneuve gegeben, da die Strecke auf der Ile de Notre Dame im St.-Lorenz-Strom der Charakteristik des Kurses in Imola ähnelt, wo Schumacher mit Platz zwei sein bisher bestes Saisonergebnis holte.

Österreich ist im 37. Kanada-Grand-Prix und in Indy mit Christian Klien (Red Bull Racing) und Patrick Friesacher (Minardi) vertreten, Alexander Wurz wird von Pedro de la Rosa als McLaren-Freitagtester vertreten. Klien gibt auf dem Bremsen mordenden Villeneuve-Kurs sein Comeback und darf sich offensichtlich auf einen längerfristigen Einsatz freuen. Zudem funktionierten die RB-Renner zuletzt in Nürburgring ausgezeichnet. Der Vorarlberger mag die entspannte Stadt mit Europa-Flair und den Insel-Kurs, zu dem die Fans öffentlich anreisen können. “Ich freue mich in erster Linie darauf, wieder zu fahren”, betont Klien, der aber in Kanada einen Startnachteil hat. Weil ihn Vitantonio Liuzzi zuletzt im Renncockpit ersetzt hatte, muss er im Qualifying als erster auf die Piste. “Der Belag ist neu und hat kaum Grip. Deshalb ist das sicher ein Nachteil. Ich werde trotzdem versuchen, im Rennen so nahe wie möglich an die Punkte heranzufahren.”

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Formel1
  • Mit Vollgas in den Westen
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.