Mit "neuer Energie" in die 16. Saison

SSV Dornbirn-Schoren und HC MGT BW Feldkirch starten morgen in der Ferne in die WHA-Saison.

Seit 1996 vertritt der SSV Dornbirn-Schoren die Farben Vorarlbergs in der Women Handball Austria League (WHA). Damit ist der 1984 gegründete Schulsportverein das dienstälteste Ländle-Team in der höchsten Spielklasse der Frauen Österreichs. Die morgen mit dem Spiel in Wr. Neustadt beginnende Punktejagd wird der SSV mit einem absoluten „Fohlenteam“ in Angriff nehmen. Nicht weniger als neun Abgänge hat es im Sommer gegeben. Die einzigen echten Neuzugänge sind Torfrau Sabrina ­Szabo (vormals Teschner) bzw. die 25-jährige Rumänin Lacramioara Marilena Rosu. Ansonsten wurde der Kader, der aktuell 15 Spielerinnen umfasst, mit U-17-Akteurinnen ergänzt. Zudem hat man seine Fühler nach einer weiteren Legionärin, ebenfalls aus Rumänien, ausgestreckt. Coach Tamer Cirit sieht darin eine besondere Herausforderung. „Wir sind bekannt für unsere ausgezeichnete Jugendarbeit. Wir dürfen nicht den Fehler machen und glauben, wir können ohne Probleme mit den Topteams mitspielen. Die Spielerinnen müssen noch Erfahrung sammeln, deshalb hat der Ligaerhalt oberste Priorität“, so Cirit. Einen Energieschub der anderen Art gab es abseits des Parketts. Nach dem Rückzug der Vorarlberger Erdgas GmbH (VEG) wurde mit den Vorarlberger Kraftwerken (VKW) ein neuer Hauptsponsor gefunden. Obmann Egon Bröll: „Hoffentlich war dies der nötige Energieschub, um so wie im Vorjahr die Ländle-Vorherrschaft zu verteidigen.“

Nummer eins im Ländle werden

Eben diese regionale Vorherrschaft will sich der zweite Vorarlberger Klubs, der HC MGT BW Feldkirch, wieder zurückerobern. Die Blau-Weißen, die morgen mit dem Gastspiel bei Hypo NÖ 2 in ihre siebte WHA-Saison starten, waren bislang vier Mal vor dem Ländle-Kontrahenten platziert. Einzig in der Saison 2007/08 bzw. bei der letzten Punktejagd war man am Ende hinter dem SSV klassiert. Obmann Franz Füchsl: „Natürlich ist der Kampf um die Nummer-1-Position im Ländle immer ein Reizpunkt. Doch primär wollen wir attrak­tiven Handballsport zeigen und man wird sehen, was am Ende herauskommt.“ Zumindest in quantitativer Hinsicht wurden die drei Abgänge durch die Verpflichtungen von Josipa Bundovic, Nadine Franz bzw. der reaktivierten Tanja Dolovic kompensiert. Zusätzlich hat Coach Nils Kühr mit Sabine Kalb, Burcu Kesin und Laura Schatzmann drei U-17-Spielerinnen in den 17-köpfigen WHA-Kader aufgenommen.

VN / Jochen Dünser

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg Sport
  • Mit "neuer Energie" in die 16. Saison
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen