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Mit Minus in die neue Saison

Beim EC Feldkirch ist bis Ende März das "große Aufräumen" angesagt. Bis dahin soll auch Klarheit herrschen, wie groß das Finanzloch beim Eishockey-Bundesligisten wirklich ist.

Nichts Genaues weiß man nicht. So lautet derzeit das Motto bei den Verantwortlichen des EC Feldkirch. Präsident Walter Gau hat zwar die Planungen für die kommende Saison aufgenommen, über die aktuelle finanzielle Situation herrscht beim Vorarlberger Eishockey-Bundesligisten jedoch Unklarheit.

Fest steht, dass trotz aller Hilfsaktionen ein finanzielles Loch übrigbleiben wird. Allerdings gibt es noch keine offiziellen Zahlen. Gau spricht jedoch davon, dass sich das Minus im überschaubaren Rahmen bewegt. Noch im Jänner sprach der ECF-Boss davon, dass das Finanzloch auf über 350.000 Euro anwachsen könnte, wenn es keine Hilfe gibt bzw. der Zuschaueransturm weiter ausbleibt. Dennoch gibt es vom Präsidenten ein klares Bekenntnis zum Weitermachen in der höchsten Eishockey-Spielklasse.

Bis Ende März wollen die Vereinsverantwortlichen “über die Bücher” gehen und die Finanzsituation auf den Tisch legen. „Ich kann derzeit wirklich noch keine konkreten Angaben machen. Es gab und gibt Gespräche mit Sponsoren, zum Teil geht es noch um die Höhe der Gelder”, erklärt Gau. Ob die Sponsorengelder zum „Löcherstopfen” verwendet oder ausschließlich für ein verjüngtes und verbilligtes Feldkirch zur Verfügung stehen, ist ebenfalls noch nicht geklärt.

Die Planungen und Konzeptionen (mit einem Gremium als Vorstand) laufen auf Hochtouren. Um den ECF tatsächlich verjüngen zu können, müssen aber Talente aus anderen Bundesländern verpflichtet werden.

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