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Mit "Massenware" ist es nicht getan

Das Volk verlangt nach mehr: Wie die Hersteller auf die neuen Trends und die Flaute reagieren.

Die Trendwende, die sich der deutsche Automobilmarkt im vergangenen September von der IAA Frankfurt erhoffte, lässt nach wie vor auf sich warten. Jetzt soll Genf den Umschwung bringen. Neue Modelle der ,,Massenware“, Golf und Astra vor allem, sind da, aber die Nachfrage lahmt.  

Das wurde nicht nur in vielen Ländern Europas, sondern speziell auch in Vorarlberger deutlich, wo die Autobranche im Jänner einen Rückgang von fast gegenüber einem auch nicht üppigen Vergleichmonats des Jahres 2003 zu verzeichnen hatte.  

Die Gesellschaft ändert sich, auch in Sachen Autokauf. Modelle ,,von der Stange“ sind nicht mehr so leicht an den Mann oder die Frau zu bringen. Die meisten Märkte für Brot-und-Butter-Autos scheinen gesättigt.  Das Volk verlangt nach mehr. Design und Emotion sind gefragt. Man möchte sich abheben vom Durchschnittsgeschmack.

Harter Wettbewerb

Der Wettbewerb wird härter. Der Verbraucher bekommt was er sich wünscht. Nicht nur Rabatte. Es ist immer mehr dran und drin in den Autos, vom Frühbucher-Nachlass bis hin zur Klimaanlage oder zur Standheizung.

Es wird mehr geboten an Variabilität eines Autos, an hervorragendem Design, an verbrauchsarmen, leistungsstarken Triebwerken und an Modellvielfalt, vom Lifestyle-Offroader bis zu flexiblen Familien-Vans, vom multifunktionalen Cabrio-Coupé bis zu Sportlern, die auch familientauglich sind.

Ohne Gesicht geht’s nicht

 Der Trend zur Individualisierung und zum perfekten Design ist auch bei den Genfer Neuerscheinungen nicht zu übersehen. Audi präsentiert mit dem neuen A6 ein neues unverwechselbares Markengesicht. Und auch der neue Peugeot 407 trägt markante Züge. Citroen stellt mit dem C4 Sport die Studie einer Mittelklasse vor, die dem Xsara nachfolgen, aber mit diesem nur noch wenig Ähnlichkeit haben wird. Renault hat mit dem Modus einen feschen kleinen Minivan unterhalb des erfolgreichen Scénic (jetzt auch im Großformat) kreiert, der noch heuer im Herbst sein Debüt feiern könnte. Und auch Mitsubishis neuer fünftüriger Colt zeigt sich ,,formvollendet“.

Europäischer Einfluss 

Fiat (neuer Multipla), Lancia mit dem Musa und Alfa (Crosswagon mit Allradantrieb) zeigen mit einer stattlichen Zahl neuer Modelle, wo das Auto-Design eigentlich zu Hause ist. Und auch bei den Automobilen aus dem Fernen Osten (oder woher auch immer sie kommen mögen) wird der europäische Design-Einfluss immer deutlicher. Mit dem neuen Corolla Verso, im brandneuen türkischen Werk gebaut, produziert Toyota nunmehr die gesamte Corolla-Palette für Europa in Europa. Auch Mazda hat mit der Studie MX-Flexa einen kompakten neuen Minivan auf Lager.

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