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Mit Leib und Seele Landwirtin

Diplomarbeit Karoline Margreitter
Diplomarbeit Karoline Margreitter ©Doris Burtscher
Diplomarbeit Karoline Margreitter

Karoline Margreitter schloss die Höhere Land- und Forstwirtschaftliche Schule in Elixhausen in Salzburg mit ausgezeichnetem Erfolg ab.

Das Hirtenpaar Helga und Thomas Margreitter aus Radin sind schon einige Jahre im Sommer auf der Alpe Gamperdond. Auch ihre älteste Tochter Karoline hat die Liebe zum Vieh und zur Alpe schon lange entdeckt. Sie geht bereits zum elften Mal auf die Alpe. Die vergangenen Jahre musste sie sich aber auch auf ihre schulische Laufbahn konzentrieren. In der höheren Land- und Forstwirtschaftlichen Schule in Elixhausen in Salzburg bereitete sie sich auf ihren zukünftigen Beruf vor. Zum Abschluss erarbeitete sie die Diplomarbeit über das Fachthema: “Untersuchungen zum Einfluss der Alpung auf die Gesundheit und Leistung von Hochleistungskühen”. Im Stall beim Senntum auf der Alpe Gamperdond präsentierte sie ihre Diplomarbeit. Karoline Margreitter erklärte bereits am Anfang, dass dieses Thema für einige auch aufgrund medialer negativer Beeinflussung ein Reizthema darstelle. Besonders die Kühe im Nenzinger Himmel werden gerne als Produktionsmaschinen bezeichnet. Um diesen Thesen entgegenzuhalten, fasste sie im Jahre 2008 den Gedanken, einiges aufzuarbeiten und zu erklären. Dazu fertigte sie einen Fragebogen, der an Landwirte verschickt wurde.
Größte Alpe Vorarlbergs
Weiters beobachtete sie über zwei Sommer lang die gealpten Kühe auf der Alpe Gamperdond. Aus den 66 zurückgeschickten Fragebögen ist ersichtlich, dass die meisten Kühe auf gemeinschaftlichen Alpen den Sommer verbringen und dabei 80 bis 100 Tage mit zusätzlicher Heu- und Kraftfütterung gealpt werden. Die technisch sehr gut ausgestatte Alpe Gamperdond zählt zu den größten Alpen Vorarlbergs. In diesem Jahr wurden 137 Kühe gealpt. 39 Kühe nahmen am Versuch teil. Karoline hat dabei 7500 Melkdaten gesammelt und erkannte gleich die häufigsten Probleme. Die Zellzahl, Klauenprobleme und Gewichtsverlust sind die drei größten Probleme. “Für mich ist eine gesunde, langlebige und vitale Kuh wichtig”, erklärt Karoline Margreitter.
Vorbereitung
Dazu muss eine Kuh bereits im Heimbetrieb entsprechend auf die Alpzeit vorbereitet werden, der Abkalbezeitpunkt und das Management zwischen Heimbetrieb und Alpe müssen stimmen. Bei der eindrücklichen Präsentation der Diplomarbeit wurde immer wieder spürbar, wie die Landwirtschaft, im Besonderen die Alpzeit ihr ans Herz gewachsen ist. “Sie ist wirklich mit Leib und Seele bei der Sache”, freut sich Alpobmann Hannes Albrecht mit ihr über das gelungene Werk. Auch die Eltern Helga und Thomas Margreitter, die Geschwister Victoria und Florian, Dr. Franz Peter (Vorarlberger Alpwirtschaft), Agrarobmann Bruno Hummer und Geschäftsführer Siegi Terzer, sowie viele Bekannte und Verwandte freuten sich über den erfolgreichen Abschluss.

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