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Mit Kunst und Kultur die Herzen öffnen

Gastgeber Winfried Nussbaummüller (Kulturabteilung der Landesregierung Vorarlberg) und Christian Schützinger (Vorarlberg Tourismus) mit Moderator Hans-Joachim Gögl
Gastgeber Winfried Nussbaummüller (Kulturabteilung der Landesregierung Vorarlberg) und Christian Schützinger (Vorarlberg Tourismus) mit Moderator Hans-Joachim Gögl ©privat
Plattform Kultur & Tourismus traf sich im Werkraumhaus. Lebhafte Diskussion um Kunst und Kultur zum Wohl der Gäste.
Treffpunkt Werkraumhaus

Andelsbuch (ak) „Was kann der Tourismus von der Kunst- und Kulturvermittlung lernen?“, lautete am Freitagnachmittag die Frage im Werkraumhaus Andelsbuch. Initiator der Veranstaltung am Freitagnachmittag waren Kultur- und Wirtschaftsabteilung der Vorarlberger Landesregierung sowie Vorarlberg Tourismus, die als gemeinsame „Plattform Kultur & Tourismus” den Gedankenaustausch sowie Kooperationen zwischen den Branchen fördern möchten. Dazu hatten Landestourismusdirektor Christian Schützinger sowie Winfried Nussbaummüller, Leiter der Kulturabteilung der Landesregierung, drei Referenten eingeladen.

Hoher Anspruch

Der Anspruch von Gästen in Vorarlberg ist hoch, individuelle Urlaubserlebnisse sind immer gefragter. Die heimische Kunstszene und Kulturlandschaft bietet dazu viele Anregungen. Wichtig ist, dass die Touristiker das Angebot in Vorarlberg selbst gut kennen und vermitteln können. Eine nicht immer einfache Aufgabe.

„Horizon Field”

In seinem eigenen Vortrag ging Winfried Nussbaummüller auf seine Vermittlungsarbeit beim Projekt „Horizon Field“ ein. Thomas Soraperra, kaufmännischer Leiter des Kunstmuseums Liechtenstein, ist der „offene Blick“ wichtig, die Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen. Der Schrunser Roland Haas berichtete aus seiner Tätigkeit als Künstler, Kurator, Ski- und Wanderführer ebenso von gelungenen Vermittlungsbeispielen wie Walter Lingg. Der Hotelier aus Au versteht Kulturangebote als „Türöffner in die Herzen und Seelen seiner Gäste“. Ihm pflichtete sein Kollege Florian Werner (Arlberg Hospiz St. Christoph) bei und warb dafür, ihnen „Angst und Scheu vor der Kunst zu nehmen“.

Zahlreiche Gäste

Lebhaft beteiligten sich Touristiker wie der Bregenzer Stadtmarketing-Chef Christoph Thoma, Manuel Bitschnau (Geschäftsführer Montafon Tourismus) oder Hotelier Dietmar Nussbaumer (Hotel Gasthof Krone Hittisau) an der Diskussion, die von Hans-Joachim Gögl moderiert wurde. Unter den rund 60 Gästen war die Kulturszene mit Helga Rädler und Marion Maier (beide Frauenmuseum Hittisau), Peter Schmid (Landeskonservatorium), Johannes Rausch (IG Kultur Vorarlberg), Tanja Fuchs (Jüdisches Museum Hohenems) und Hannes Jochum (Vorarlberger Volkstheater) stark vertreten. Den Nachmittag, der mit einer Führung von Werkraum-Geschäftsführerin Renate Breuß durch das neue Haus begonnen hatte, genossen auch der Schrunser Bürgermeister Karl Hueber und Teddy Maier (Obmann Fachgruppe Film- und Musikindustrie der WKV).

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