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Mit Kreativität an die Spitze

Feldkirch - An MitbewerberInnen mangelte es der jungen Friseurin Magdalena Mundsprecher bei der Landesmeisterschaft samt "Austrian Junior Creativ Cup" wahrlich nicht. Immerhin hatten sich bei dem jährlich durchgeführten Wettbewerb im Feldkircher Montforthaus mehr als 160 Jungfigaros aus dem ganzen Land mächtig ins Zeug geworfen.

Routine mit Schere & Bürste

Ganz im Mittelpunkt stand dabei nicht nur das Können des Handwerks und der routinierte und perfekte Umgang mit Schere, Spraydose und Bürste. Ganz besonders gefragt ist und bleibt dabei auch das Potenzial an Kreativität der jungen Garde an “Haarprachtkünstlern”.

Training drei Mal pro Woche

Freilich wird auch der Einsatz von Farben beim Stylen einer Frisur von den strengen Augen einer Promi-Jury entsprechend bewertet. Drei Mal pro Woche drei Stunden lang Training. Und das über vier Monate hinweg: Magdalenas Landesmeistertitel kommt offenbar nicht von ungefähr. “Wenn dir der Beruf als Friseurin nicht Spaß macht, wirst du bestimmt niemals Landesmeisterin”, meint Mundsperger. Sie sei “aus allen Wolken gefallen”, als sie auf die Bühne gerufen wurde und zur besten Jungfriseurin Vorarlbergs gekürt wurde, freut sich die 17-jährige Dornbirnerin, welche im Haarstudio von Wolfgang Dressel in der Messestadt ihre Lehrjahre absolviert.

“Zielstrebig und durchhalten”

Wie wird man ihrer Meinung nach eine gute Friseurin? “Zielstrebigkeit, Durchhaltevermögen und Liebe zum Beruf. Ohne diese drei Dinge wirst du niemals Landesmeisterin”, sagt Mundsperger, die beim Wettbewerb sowohl von ihren Eltern als auch von zwei Geschwistern angefeuert wurde. Sie habe ihren “Traumberuf gefunden” und werde “ein Leben lang” als Figaro tätig sein.

“Beruf zum Hobby gemacht”

Ihr Faible für den Beruf habe sie allerdings erst während des Besuchs des Polytechnischen Lehrgangs entdeckt, erinnert sich Mundsperger, die “am liebsten moderne und freche Herrenfrisuren” kreiert und ihren “Beruf zum Hobby” gemacht hat. Bereut habe sie den eingeschlagenen Berufsweg “noch keine Sekunde lang”. Vor allem die vielfachen Möglichkeiten, kreative Ideen in Sachen Haarpracht in die Tat umsetzen zu können und dabei mit Menschen in Kontakt zu stehen, hätten es ihr angetan, strahlt die junge Dame aus der Messestadt übers ganze Gesicht. Auch mit dickem Lob für die Landesinnung der Friseure hält Mundsperger nicht zurück. Beispielsweise habe sie bei der von der Innung initiierten Akademie in Sachen Frisuren unter der Leitung von Martin Strolz “vieles lernen können”, meint die frischgebackene Landesmeisterin.

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