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Mit Experten die Natur erlebt

Spannende Exkursion von Egger Gymnasiasten mit den Jägern Hermann und Josef Rüf sowie dem Wildökologen Hubert Schatz.
Spannende Exkursion von Egger Gymnasiasten mit den Jägern Hermann und Josef Rüf sowie dem Wildökologen Hubert Schatz. ©MO
BORG-Schüler waren mit einem Wildökologen und Jägern unterwegs.
WPF Wald

Au. Früh aufstehen hieß es kürzlich für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wahlpflichtfachs Wald am BORG Egg. Schon um sechs Uhr wurde die Schüler in Au von dem Vorarlberger Wildökologen Hubert Schatz und den beiden Jägern Hermann und Josef Rüf erwartet. Mit geländegängigen Fahrzeugen traf die Gruppe pünktlich zum Sonnenaufgang in Ahornen ein. Dort wurden dann Spektive eingerichtet und Ferngläser gezückt. Gebannt konnten die Gymnasiasten Rotwild, ganze Steinbock- und Scharwildrudel, sowie Gämse in freier Wildbahn beobachten. Die geübten Augen von Hubert Schatz, sowie Josef und Hermann Rüf sorgten für immer wieder neue Naturbeobachtungen.

Elfjähriges Prachtexemplar

Nach diesen fantastischen Natureindrücken ging es zu Fuß weiter zur Alpe Feuerstein. Unterwegs erklärte Hubert Schatz ökologische Zusammenhänge des speziellen Lebensraumes über der Waldgrenze. Außerdem gab es eine Einführung in die Welt der Vogelgesänge und nebenbei allerlei Wissenswertes über den kleinen Zaunkönig, den Buchfink oder den Zipzalp. Auf der Alpe Feuerstein hatten die Jäger schon ein Spektiv auf den stärksten Bock auf der Kanisfluh, ein elfjähriges Prachtexemplar, gerichtet. Und es wartete jede Menge weiteres Anschauungsmaterial: So wurde der Unterschied zwischen Geweih- und Hornträgern anhand von Gamskrucken, Steinbockhörnern, Hirschstangen und sogar einem Bastgeweih verdeutlicht.

600-jähriger Steinbockschädel

Ein Highlight der Exkursion war der 600 Jahre alte Steinbock-Schädel, der in einer Höhle nordseitig der Kanisfluh gefunden wurde. Nach der Ausrottung dieser Art im 19. Jahrhundert durchquerte an einem sonnigen Tag im August 1983 ein Steinbock die Talsohle von Au und wurde später auf der Kanis beobachtet. Dieser Bock war somit vermutlich der „Begründer“ der heutigen Kolonie. In den Jahren darauf gab es dann die ersten Sichtungen von Geißen und Kitzen. Die beiden Jäger, Hermann und Josef Rüf erzählten Geschichten aus ihrem Revier, wie von einer ausgewachsenen Gams, welche ein Adler in seinen Fängen davontrug oder von einem verunglückten Steinbock, dem durch den Sturz die Hörner abgerissen wurden und der trotz offener Schädeldecke überlebte. Für die Egger Gymnasiasten bleiben die Eindrücke des Tages sicher lange in Erinnerung. MO

 

 

 

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