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Mit eigener Firma in die Investmentbranche

Der ehemalige Finanzminister Karl-Heinz Grasser will laut einem Zeitungsbericht mit einer eigenen Firma in die Investmentbrache einsteigen.

Grasser habe sich entschieden, auf einen Einstieg in einen Industriekonzern oder in eine bestehende Investmentbank zu verzichten. Im Gespräch waren etwa VW, die Citigroup und Credit Suisse First Boston (CSFB). Stattdessen habe Grasser – nach eigenen Angaben – jetzt Partner gefunden, die mit ihm eine eigene Firma mit Sitz in Wien aufbauen würden, berichtete die Tageszeitung “Österreich“ am Sonntag.

Die neue Firma, heißt es dort, solle sich zu einem wesentlichen Teil in seinem Besitz befinden. Es werde aber mehrere – vermutlich ausländische – Partner geben, mit denen Grasser in den nächsten zwei Wochen die detaillierten Verträge ausarbeiten wolle. Schwerpunkt würden die Märkte in den neuen osteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten werden, heißt es in dem Bericht.

Keinerlei Aussage wolle Grasser vorerst noch dazu treffen, ob seine neue Investmentfirma eher finanztechnisch und beratend tätig werde – oder ob der Ex-Finanzminister so wie Hannes Androsch mit seiner Firma selbst in Firmenbeteiligungen investieren wolle, schreibt die Zeitung. Mitte Juli werde er erstmals mit seinen neuen Plänen als Unternehmer an die Öffentlichkeit gehen.

Schon im Februar hatte Grasser zusammen mit Ex-FP-Politiker Walter Meischberger und Agenturbesitzer Peter Hochegger in der Wiener City die PR-Agentur Valora Solutions gegründet. Valora Solutions soll sich nach damaligen Berichten auf „professionelles Networking“ und „Synergie-Management“ spezialisieren, spezielle Kommunikationsprojekte begleiten und in ganz Europa tätig werden.

Seit einigen Wochen ist Grasser (38) außerdem Aufsichtsratsvorsitzender bei der börsenotierten österreichischen Vermögensverwaltungsfirma C-Quadrat Investment AG. Schon bei seinem Antritt hatte er jedoch betont, dass dies nicht seine hauptberufliche Tätigkeit werde.

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