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Mit Druck in den Rennalltag

"Druck" ist das Modewort in der Formel 1, besonders zum Saisonauftakt. So hört man im Fahrerlager von allen Seiten, dass vor dem Start ins neue Rennjahr (Sonntag, 4 Uhr MEZ) eben dieser Druck besonders groß sei.

Und zwar für alle: Vom Neuling Patrick Friesacher, der wie die drei anderen „Rookies“ Albers, Karthikeyan und Monteiro erst beweisen muss, dass er seinen Platz in der Elite verdient, bis zum Weltmeister, dessen vermeintlichen Rivalen und dem Lokalmatador Mark Webber.

So viel wie seinem Exkollegen wird Klien am Beginn seiner zweiten Saison nicht zugemutet, wiewohl er von Seiten des Red-Bull-Teams – das ihn bekanntlich nur für die ersten drei Rennen als Stammfahrer neben David Coulthard bestätigte – auch seinen Druck abbekommt. „Das weiß ich und damit kann ich leben“, sagt der 22-Jährige nicht ohne Selbstbewusstsein. „Aber im zweiten Jahr ist alles doch etwas einfacher als vor zwölf Monaten. Ich kenn’ die meisten Leute im Team, fuhr viele Runden in der Vorbereitung, kenne die Strecke genau“, analysierte er am letzten „lockeren“ Tag vor dem heißen Wochenende.

Früher Feierabend

Seit Samstag ist er in Melbourne, arbeitete auch hier mit den beiden neuen Fitnesstrainern an der Kondition, gewöhnte sich an die sommerlichen Temperaturen und fuhr mit Vitantonio Liuzzi die Strecke per Fahrrad ab. “Überhaupt keine Änderungen gegenüber dem Vorjahr“, stellte Christian fest.

Vorerst muss sich Klien aber nicht als gereifter Fahrer auf der Piste, sondern bei der Nebenarbeit beweisen. Am Donnerstag stellt sich das Red-Bull-Team erstmals den internationalen Medien in einer Pressekonferenz in Melbourne, am Abend soll es bei der großen Einstiegsfeier hoch her gehen. Für das Pilotentrio allerdings nur kurz, höchstens bis halb elf. Ob sie da noch „rosa“ sehen werden, ist fraglich. Denn Popdiva Pink wurde als Stargast für die große Party verpflichtet. Damit das Team zumindest einmal rosa gesehen hat.

Runde mit dem Rad

Jenson Button fuhr die Formel-1-Strecke im Albert Park mit dem Drahtesel ab. „Ich kenne den Kurs zwar gut, aber so kann ich auch etwas für die Fitness tun.

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