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Mit der Wälder "Yak 52" zur Klassikwelt

Andelsbuch, Friedrichshafen - "Seit wir den Flugsportverein Andelsbuch gegründet haben und mit einer russischen Yak 52 unterwegs sind, bekommen wir natürlich immer wieder Anfragen und Einladungen zu allen möglichen Veranstaltungen", so Mätzler.

“Aber das ist nicht unser Ziel. Ich möchte den Flugsport fördern, bei jungen Menschen das Interesse an der faszinierenden Technik wecken“, stellt der 66-jährige Andelsbucher Lothar Mätzler klar, dass es ihm nicht darum geht, möglichst viele Meilen zu „fressen“.

Das ist etwas anderes

„Die ,Klassikwelt Bodensee‘, die von morgen, Donnerstag, bis Sonntag in Friedrichshafen stattfindet, ist etwas anderes und rechtfertigt eine Ausnahme – unsere Maschine wird dort neben vielen technischen Raritäten zu sehen sein“, so Mätzler. Und er befindet sich in Friedrichshafen in guter Gesellschaft, denn was dort auch Vorarlberger Technikfreaks zur Show beisteuern, ist sehenswert. So fährt Alpla-Seniorchef Alwin Lehner seine einzigartige Traktorensammlung auf, die erstmals öffentlich zu sehen ist. Spediteur Raimund Braun bringt einen bei Christies in London ersteigerten Scania, Bj. 1902. Reinhard Kloser als Mitorganisator der Schau zeigt den original restaurierten „Austin 7“, den „Urgroßvater des Mini“, mit Erstzulassung 1934 in Ghana.

Überschallknall

„Natürlich“, so Mätzler, „interessieren mich auch diese Raritäten ungemein, nicht nur die fliegenden.“ „Geweckt“ im lautesten Sinne des Wortes wurde Mätzlers Leidenschaft für die Fliegerei (oder besser für die Flugtechnik) durch den Überschallknall, den er als Jugendlicher zu hören bekam, wenn die in Altenrhein entwickelte P 16 bis in den Bregenzerwald zu hören war. Kein Wunder, dass er sich nach abgeschlossener Lehre und Meisterprüfung bei der FFA in Altenrhein um einen Job bewarb und acht Jahre lang auf Militär- und dann noch zwei Jahre auf Zivilflugzeugen arbeitete. Als er sich 1972 beruflich veränderte und für zwei Jahre nach Italien wechselte, ließ er seine 1962 erworbene Fluglizenz verfallen und hatte seither mit der aktiven Fliegerei nichts mehr am Hut.

Den Heimflug verpasst

Die Flugzeugtechnik blieb freilich sein großes Hobby. Wie groß, das unterstreicht eine lustige Episode. Als sich Lothar Mätzler vor mehr als 30 Jahren anlässlich einer „VN“-Reise nach Finnland so lange im Flugzeugmuseum von Helsinki verweilte, dass er den Heimflug verpasste und einen Tag länger in Skandinavien bleiben musste. Zur Fliegerei endgültig zurück hat Mätzler 1996 gefunden, als er seinen Sohn in England besuchte. Dort lernte er pensionierte Flugzeugmechaniker kennen, die sich hobbymäßig und ohne Bezahlung mit Flugtechnik befassten. Diese Idee setzte er abgewandelt in Andelsbuch um. 1999 gründete er den Flugsportverein und baute einen Hangar. 2001 ging sein Traum in Erfüllung. Er konnte eine russische Yak 52 erwerben, die in Hohenems stationiert ist. „Dankenswerter Weise machen es unsere Landwirte möglich, dass wir hin und wieder auch in Andelsbuch landen können“, ist Mätzlers „Fliegerglück“ komplett.

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