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Mit der groben Kelle: Soul Calibur PSP

Geballte weibliche Reize und scharfe Waffen: Soul Calibur PSP.
Geballte weibliche Reize und scharfe Waffen: Soul Calibur PSP. ©Waibel
Soul Calibur: Mehr als nur ein Name, Musik in den Ohren von Beat ´em Up Fans auf den Spielekonsolen und eine erfolgreiche Reihe von Fortsetzungen auf fast allen Systemen.  

Bandai Namco schickt nun die längst überfällige Version für die PSP ins Rennen um das beste Prügelgame auf Sonys Taschenrechner.

In Soul Calibur: Broken Destiny prügeln sich bis zu 28 Charaktere um den ultimativen Sieg, Runde um Runde. Dabei dürfen sich Fans der God of War-Reihe über den Schlächter Kratos als spielbaren Char freuen. Daneben füllen altbekannte Gesichter wie Siegfried, Taki, Sophitia, Voldo oder Nightmare die Kämpferriege. Neu dabei ist zudem noch der Dieb Dempierre, welcher von der Spielbarkeit ein wenig an Taki erinnert, allerdings eine Menge verschiedener Überraschungsmoves auf Lager hat und eher aussieht wie ein Zirkusdirektor. Erstmals kann aber auch ein eigener Kämpe erstellt werden – der Spieler wählt hierbei aus einer Vielzahl von Outfits, Frisuren, Gesichtern und Staturen. Erspielte Kleidungsstücke können den Kämpfern angezogen werden.

Die Spielmodi sind wie von einem guten Beat ´em Up gewohnt, was fehlt, ist ein Storymodus, der in bisherigen Soul Calibur Titeln zum Freispielen neuer Ausrüstung und Waffen diente. An dessen Stelle tritt der “Spießrutenlauf”-Modus. Hier werden dem Spieler diverse Aufgaben gestellt die es zu erledigen gilt. In einer sehr knapp bemessenen Zeit muss der jeweilige Gegner mittels vorgegebener Attacken ausgeschaltet werden um eine Runde weiterzukommen. Der “Prüfungen”-Modus hingegen erinnert ein wenig an den “Tower of lost Souls” in Soul Calibur IV. Weiter geht es mit dem “Schnellen Spiel”, einem typischen 1-Spieler Modus in welchem man gegen einen Computergegner anzutreten hat, den man zuvor aus einer Art “Pseudo”-Multiplayer-Lobby auswählen kann. Abgerundet wird das Ganze mit einem obligatorischen Trainings-Mode und dem Mehrspieler-Modus, welcher aber nicht online verfügbar ist.

Steuerungstechnisch alles beim Alten: Mit dem Analogstick oder dem D-Pad der PSP kann die gewählte Figur in acht verschiedene Richtungen gesteuert werden, um in Verbindung mit den Buttons horizontale oder vertikale Schläge, bzw. Tritte auszuteilen. Für die vielen  Spezialmoves und Angrifftechniken ist einiges an Zeit und Übung vonnöten. Wie auch in Soul Calibur IV kann der geschickte Spieler die Rüstung des Gegners Stück für Stück zerstören, um ihn schlussendlich mit einem Critical Finish zu besiegen.

Obwohl Soul Calibur: Broken Destiny keine hundertrprozentige Umsetzung von den Homekonsolen ist, weiß es mit vielen Features zu begeistern: Malerische Hintergründe, neue spielbare Charaktere, angepasste Arenen und besonders bei den Kämpfern eine für die PSP überwältigende Grafik und Technik, die sich in geschmeidigen Animationen manifestiert. Das ganze zeigt sich flüssig und gänzlich ohne Ruckler und Lags, musikalisch von den Stücken der Soul Calibur-Reihe untermalt. Auch ein Grund, warum das Spiel für Kenner der Serie auf den anderen Systemen Pflicht ist – wie nach Hause kommen eben. Die Steuerung zeigt sich von Ihrer besten Seite: Nicht zuletzt aufgrund des den Playstation-Steuerprügeln verwandten Settings gehen auch längere Spieleinsätze ohne verknotete Finger vonstatten.

Fazit:

Wenngleich ich zuweilen auch gerne eine waffenlose Partie Tekken auf der PSP zocke: Soul Calibur hat seinen ganz eigenen, asiatischen Charme. Und der Port auf die PSP ist bravourös gelungen. Malerische, an die PSP angepasste Arenen, neue Kämpfer, flüssiges Spielgeschehen und gute Spielbarkeit können aber über das schmerzliche Fehlen eines Storymodus nicht ganz hinwegtäuschen. Dennoch: An Soul Calibur: Broken Destiny kommt kein PSP-Eigner mit Hang zu Prügelattacken vorbei. Und neben sexy Ivy eine coole Sau wie Kratos als wählbare Chars? Grund genug, dieses Game seiner PSP-Sammlung einzuverleiben.

Klare Empfehlung, der coolste Prügler auf der PSP!

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