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Minsk: Verwirrung um Oppositionsführer

Nach der Festnahme zahlreicher Regimegegner in der weißrussischen Hauptstadt Minsk herrschte Unklarheit über den Aufenthaltsort des Oppositionsführers Alexander Milinkewitsch.

Die Agentur Interfax zog am Samstagnachmittag eine erste Meldung zurück, in der von Milinkewitschs Festnahme berichtet worden war.

Die Nachrichtenagentur Reuters zitierte Sergei Vosniak, einen Mitarbeiter Milinkewitschs, der meinte, nicht der Oppositionsführer, sondern dessen Sprecher Pavel Masheiko sei verhaftet worden. Die Agentur Itar-Tass meldete zudem, der zweite Oppositionskandidat bei den Präsidentschaftswahlen vom 19. März, der Oppositionspolitiker Alexander Kosulin, sei inhaftiert worden. Kosulin war an der Spitze eines Demonstrationszuges zur Untersuchungshaftanstalt Okrestino marschiert, um die Freilassung inhaftierter Oppositioneller zu fordern.

Nach offiziellen Angaben sollen am Samstag mehrere hundert Person festgenommen und mit Bussen der Sicherheitskräfte abtransportiert worden sein. Einzelne Meldungen berichteten auch von Explosionen, deren Ursache aber zunächst unklar war.

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